Adiós Superstars

13. Juli 2018 15:15; Akt: 13.07.2018 15:16 Print

Ronaldos Abgang lässt den spanischen Liga-​​Boss kalt

2017 Neymar, nun Ronaldo. Spanien gehen die Superstars aus. Liga-Präsident Javier Tebas ist überzeugt: Real rüstet massiv auf.

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Die Werbeplakate waren hübsch. Die mehrfachen Weltfußballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der designierte Nachfolger Neymar und der damals teuerste Fußballer Gareth Bale – alle auf einem Bild. Noch besser: das Quartett vereint auf dem Rasen, mindestens zweimal pro Jahr, wenn sich im Clásico Real und Barcelona messen.

«Die größten Stars in der besten Liga der Welt», propagierten sie gern in Spanien. Javier Tebas, Präsident der spanischen Liga, nannte die «estrellas», die Stars, gerne als zentrales Verkaufsargument, um im Kampf um die lukrativsten TV-Deals gegenüber der Premier League Boden gutzumachen.

Real hat Lust auf Shopping

Auch deshalb wehrte er sich 2017 vehement, als Neymar für 222 Millionen Euro zu PSG wechselte – so wurde zumindest gemunkelt. Demnach ist der Abgang von Weltfußballer Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin ein Desaster für die beste Liga der Welt? «Er ist eine Legende. Aber es schmerzt uns weniger, als es uns vor fünf Jahren geschmerzt hätte», so Tebas.

Gerade mithilfe der Messis, Ronaldos und Neymars habe La Liga sich einen Status erarbeitet, sodass sie nicht mehr nur auf große Namen angewiesen sei: «Mittlerweile ist unsere Marke größer als diejenige eines Spielers oder Vereins.»

Außerdem ist sich der 55-Jährige sicher, dass Real auf dem Transfermarkt mächtig zuschlagen wird: «Sie haben sich 2017 zurückgehalten. Jetzt haben sie richtig Lust.» Ungewohnt wortkarg antwortete der sonst redselige Tebas nur auf eine Frage: Kehrt Neymar zurück? «Ich habe keine Ahnung.»

(L'essentiel/Fabian Sangines)

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