Klare Bedingung

26. Februar 2021 13:44; Akt: 26.02.2021 13:54 Print

Alaba will nicht mehr in der Abwehr spielen

Als erster Klub hat PSG Österreichs Fußball-Star David Alaba ein Vertrags-Angebot unterbreitet. Doch der 28-Jährige stellt als Bedingung, im Mittelfeld eingesetzt zu werden. 

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Alaba stellt an interessierte Klubs eine klare Bedingung: Er will im Mittelfeld spielen. (Bild: DPA/Sven Hoppe)

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Lange galt Real Madrid als Favorit auf die Unterschrift des gebürtigen Wieners. Mit dem Scheich-Klub aus Paris soll Berater Pini Zahavi ein lukratives Angebot ausgehandelt haben. Trotzdem soll der Bayern-Abwehrchef nach wie vor einen Wechsel nach Spanien bevorzugen. 

Fans von Bayern München hatten Alaba zuletzt häufig vorgeworfen, einzig und allein das Geld im Kopf zu haben. Auch der Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß nannte Berater Zahavi einen «geldgierigen Piranha».

Alaba stellt Bedingung

Allerdings soll es dem Wiener nicht primär um sein fürstliches Salär von kolportierten 450.000 Euro in der Woche gehen. Stattdessen habe der 28-Jährige an interessierte Klubs eine klare Bedingung gestellt, berichtet «Le Parisien»: Alaba will im Mittelfeld spielen.

Bei den Bayern schaffte der Eigenbauspieler den Durchbruch auf der linken Abwehrseite, rückte unter Pep Guardiola und nun unter Hansi Flick ins Abwehrzentrum, dirigiert die Münchner Defensive. Zeitgleich schaffte allerdings Joshua Kimmich den Sprung vom Rechtsverteidiger zum Taktgeber im defensiven Mittelfeld - eine Position, die Alaba selbst bekleiden wollte. Schließlich spielt der Wiener auch immer wieder in der österreichischen Nationalmannschaft im Mittelfeld. 

Keine Mittelfeld-Chance bei Bayern

Schon bei Alabas Vertragsverlängerung 2016 habe der Österreicher erklärt, verstärkt im Mittelfeld eingesetzt werden zu wollen. Doch die Chance, sich über längere Zeit als defensiver Mittelfeld-Motor zu beweisen, hatte der 28-Jährige nicht erhalten. 

Ein Grund für den Bayern-Abschied nach 13 Jahren. Neben Paris St.-Germain und Real Madrid werden auch der FC Barcelona, Chelsea und Manchester City als mögliche neue Alaba-Klubs gehandelt. Liverpool, Manchester United und Juventus sollen sich derweil aus den Verhandlungen zurückgezogen haben. 

(L'essentiel/wem)

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