BVB-Torhüter

25. Mai 2020 13:12; Akt: 25.05.2020 13:42 Print

«Alles» dem Spiel gegen Bayern «unterordnen»

Einschränkung, Isolation und Verzicht bestimmen den Alltag der Fußballprofis. Für den möglichen Meisterschaftstitel nehmen die BVB-Spieler viel in Kauf.

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Roman Bürki, der Torhüter des BVB ist optimistisch gestimmt. Zumal der Titelgewinn in der Meisterschaft der laufenden Bundesliga-Saison noch möglich ist, wenn er mit dem BVB gegen den FC Bayern am Dienstag einen Sieg einfährt. «Und darum müssen wir alles unterordnen, solange es von uns in dieser Form gefragt ist», erklärt Bürki.

Hierzu gehören auch die verschärften Regeln und teils ungeliebten Hygiene-Maßnahmen für die Fußballprofis. «Wir versuchen so wenig wie möglich darüber nachzudenken», sagt Roman Bürki. Aber er macht sich zurzeit einige Gedanken. «Zum Beispiel ist es skurril, dass man auf der Bank Masken trägt, obwohl man draußen ist und ausreichend voneinander entfernt sitzt.»

Im Interview mit Blick.ch äußert sich der Schweizer Torwart kritisch zu den Corona-Regeln, die seit dem Wiederbeginn der Saison in der Bundesliga gelten. Und eben das Tragen der Maske auf der Bank sei so eine Maßnahme, «die im Moment nicht mehr ganz nachvollziehbar ist».

« Mund auf, Stäbchen rein, Stäbchen raus »

Wenn sich die Regeln für den Fußballer verschärft hätten, würden diese für den Großteil der Gesellschaft gelockert. Einschränkung, Isolation und Verzicht bestimmen immer noch den Alltag des 29-Jährigen. Die Einkäufe tätigt Bürki per WhatsApp, am Abend bestellt er das Essen beim Koch. Pendelt von Trainingszentrum zur Wohnung und wieder zurück. Das ist es schon. Dazwischen noch eine zeitlich festgesetzte hygienische Maßregelung, wenn er auf das Corona-Virus getestet wird. «Mund auf, Stäbchen rein, Stäbchen raus», wie er es sagt.

Grund in Pessimismus zu verfallen, habe er nicht. Obwohl es natürlich schmerze, vor leeren Rängen zu spielen, gewinnt Bürki der Corona-Krise auch Positives ab. «Wenn du vor 81.000 spielst, hast du keine Chance, Anweisungen ins Mittelfeld zu geben. Nun können Mats Hummels als Abwehrchef oder ich als Torwart das Mittelfeld auch dirigieren.»

(L'essentiel/boq)

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