Promi Big-Brother Italien

26. Oktober 2020 07:39; Akt: 26.10.2020 10:20 Print

Balotelli schockiert mit sexistischem Spruch im TV

Der 30-jährige Italiener hat derzeit keinen Verein und daher viel Zeit. Diese verbringt er etwa im Fernsehen. Bei «Promi Big Brother» entsetzt er mit einem Satz.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mario Balotelli ist derzeit arbeitslos. Nach dem Aus beim italienischen Absteiger Brescia Calcio hat der Fußballstar keinen neuen Verein gefunden. Dennoch schafft es der 30-Jährige in die Schlagzeilen.

So war der Stürmer zu Gast in der italienischen Ausgabe von «Promi Big Brother». Sein Bruder Enock ist einer der Kandidaten. Und da konnte Balotelli sich einen geschmacklosen Witz in Richtung des brasilianischen Models Dayane Mello nicht verkneifen.

Als der Moderator der Show erzählte, dass Mello den Fußballer auch gerne im «Promi Big Brother»-Haus als Kandidaten hätte, meinte der 30-Jährige: «Ja, aber dann würde sie sagen: ‹Aufhören, aufhören, es tut weh.›» Anschließend lachte er lauthals über seinen Witz, während die 30-Jährige die Augen verdrehte, den Spruch sichtlich unlustig fand.

Balotelli entschuldigt sich

Das Pikante: Im Februar musste sich der Italiener wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer 17-Jährigen vor Gericht verantworten. Der Vorfall soll sich 2018 ereignet haben. Die Worte, die Balotelli nun in der TV-Show sagte, sollen damals exakt die Worte des Mädchens gewesen sein. Dass die Anklage damals fallen gelassen wurde und Balotelli selbst Anzeige wegen Erpressung erstattete, entschuldigt die «Promi Big Brother»-Situation aber dennoch nicht. Auch, wenn der Stürmer die Worte als Scherz verstand.

Dies beteuerte er nämlich auf Instagram. In einer Story schrieb er: «Ich entschuldige mich, wenn sich jemand beleidigt fühlte! Ich kenne Dayane gut, und wir haben eine Art zu reden, die vulgär erscheinen mag, aber ich habe sie lieb.» Und: «Ich entschuldige mich bei denjenigen, die sich beleidigt fühlten, aber wenn sie die Beziehungen zwischen Menschen nicht kennen, können sie sie nicht beurteilen. Informieren Sie sich. Ich habe zwei Mütter, drei Schwestern und eine Tochter, und sie sind die Frauen meines Lebens.»

(L'essentiel/Nils Hänggi)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • en biologescht Wonner am 26.10.2020 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    "Ich habe zwei Mütter"

Die neusten Leser-Kommentare

  • en biologescht Wonner am 26.10.2020 14:48 Report Diesen Beitrag melden

    "Ich habe zwei Mütter"