Nationalstadion in Luxemburg

06. Juni 2018 15:22; Akt: 06.06.2018 20:34 Print

Das neue Schmuckstück nimmt Formen an

LUXEMBURG - Die Arbeiten am neuen Nationalstadion am Ban de Gasperich sind in vollem Gange. Der Einweihungstermin Ende 2019 steht aber auf der Kippe.

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Paul Philipp steht mit funkelnden Augen in der Mitte der staubigen Baustelle. «Ich kann die Zuschauer schon hören», sagt der Präsident des Luxemburger Fußballverbands FLF mit einem Augenzwinkern. Ganz so weit sind die Arbeiten am neuen Nationalstadion zwischen der Cloche d'Or und Kockelscheuer noch nicht. Aber bei der Begehung am Mittwoch wurde deutlich, dass die neue Bastion der Fußballer und Rugby-Spieler schon deutliche Formen angenommen hat.

Die ersten zaghaften Gespräche über ein neues Stadion wurden bereits 2007 geführt. Es war ein weiter Weg bis zum heutigen Tag. Nun sprießen die Tribünen aus dem Boden. «Wir haben 65 Prozent der Arbeiten ausgeschrieben und bereits vergeben. 70 Prozent der Rohbauarbeiten sind abgeschlossen», erklärt Hauptstadt-Bürgermeisterin Lydie Polfer. Die Arbeiten an der Technik sollen im Herbst beginnen. Dennoch könnte der geplante Eröffnungstermin Ende 2019 in Gefahr geraten. «Wir hatten einen sehr harten Winter, in dem wir vier Wochen verloren haben. Trotzdem werden wir alles daran setzen, unseren Plan einzuhalten», so Polfer.

Die Kosten für das Nationalstadion belaufen sich auf 60,4 Millionen Euro. Davon übernimmt die Stadt ein Drittel, der Staat bezahlt die restlichen zwei Drittel. Insgesamt sollen 9385 Zuschauer in der Sportarena Platz finden. Der ebenfalls im Bau befindliche Multifunktionsplatz am Stadion wird mit etwa 790.000 Euro veranschlagt und komplett von der Stadt finanziert. «Die Zusammenarbeit zwischen Politik und den Verbänden verlief bisher ohne Probleme. Und wie die Ergebnisse der Rugby- und Fußballteams zeigen, sind die Sportler schon bereit für ihr neues Domizil», sagt Sportminister Romain Schneider.

Auf dem Gelände wird aber nicht nur Sport getrieben. So soll der Bereich auch für Konzerte für bis zu 15.000 Fans genutzt werden. Zudem wird die Tram dort eine Haltestelle bekommen und auch ein Busbahnhof soll für einen reibungslosen öffentlichen Verkehr sorgen. Da bekommt nicht nur FLF-Präsident Paul Philipp funkelnde Augen.

(Henning Jochum/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chrösus am 06.06.2018 17:28 Report Diesen Beitrag melden

    "60.358.250 Millionen Euro " Ass daat net e bessen deier? Da wier jo eng Formel1 Pist zu Colmar mei belleg gin !!

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  • Gini am 06.06.2018 15:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat ass net sou wichteg,ech geing den Leit am Mellerdall helefen goen,daat ass wichteg!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chrösus am 06.06.2018 17:28 Report Diesen Beitrag melden

    "60.358.250 Millionen Euro " Ass daat net e bessen deier? Da wier jo eng Formel1 Pist zu Colmar mei belleg gin !!

    • Doris am 06.06.2018 19:58 Report Diesen Beitrag melden

      Do ass e Punkt mat engem Komma verwiesselt gin. Soit..... Wann en Terminen rechent, da rechent en emmer en strengen Wanter mat an. Wann de Wanter dann mëll ass, dann ass en eben eischter färdeg.

    • Chrösus am 06.06.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

      Dann verwiesselen ech elo bei menger nächster Steiererklärung dann och emol e Komma matt engem Punkt. Soit...... et ass awer vill ze deier fier daat waat do gewise wärt gin !!!

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  • Gini am 06.06.2018 15:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Daat ass net sou wichteg,ech geing den Leit am Mellerdall helefen goen,daat ass wichteg!