Unsportliches Verhalten

15. Januar 2021 16:18; Akt: 15.01.2021 16:43 Print

DFB verdonnert FCS zu saftiger Geldstrafe

SAARBRÜCKEN - Weil beim saarländischen Drittligisten in den ersten neun Spielen nur drei statt vier sogenannte U23-Spieler im Aufgebot standen, muss der FCS 30.000 Euro zahlen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

FCS stimmt Urteil des DFB-Kontrollausschuss zu

Der 1. FC Saarbrücken hat dem Urteil des DFB-Kontrollausschuss...

Gepostet von 1. FC Saarbrücken am Freitag, 15. Januar 2021

Der Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken muss eine saftige Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes ahndete damit ein unsportliches Verhalten des Aufsteigers in gleich neun Fällen. Bei den Saarländern standen in den ersten neun Partien dieser Saison entgegen den Vorschriften nur drei statt vier sogenannte U23-Spieler im Aufgebot, die für eine DFB-Auswahlmannschaft spielberechtigt gewesen wären.

Normalerweise hätte ein derartiger Verstoß zur Folge, dass Saarbrücken alle in den betreffenden Partien gewonnenen Punkte am Grünen Tisch verliert. Da die Verfahrenseinleitung gegen den Verein jedoch mehr als zwei Wochen nach dem neunten und letzten betroffenen Spiel erfolgt sei, komme ein Punktabzug nicht mehr in Frage, teilte der DFB mit.

Saarbrücken hatte in allen neun Fällen den Deutsch-Kroaten Marin Sverko als vierten U23-Spieler angegeben. Der 22-Jährige besitzt die doppelte Staatsangehörigkeit, er wäre für eine deutsche Nationalmannschaft derzeit aber nicht spielberechtigt, da er für Kroatiens U21-Auswahl spielt.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.