Bundesliga

06. Oktober 2019 15:01; Akt: 06.10.2019 15:01 Print

Die Bayern verlieren – Akanji in Freiburg im Pech

Nur vier Tage nach der 7:2-Gala gegen Tottenham unterliegen die Bayern zu Hause Hoffenheim. Auch Dortmund patzt: Akanji trifft ins eigene Tor zum Freiburger Ausgleich.

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Der FC Bayern München hat nach der Gala-Vorstellung von London in der Bundesliga überraschend gepatzt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac unterlag am Samstag Hoffenheim 1:2 und kassierte damit die erste Heimniederlage seit knapp einem Jahr. Damit rückte die Spitzengruppe noch enger zusammen. Wie die Bayern weisen auch RB Leipzig, der SC Freiburg und Bayer Leverkusen 14 Punkte nach sieben Spieltagen auf.

Freiburg erkämpfte sich in letzter Minute noch ein 2:2 gegen Vizemeister Borussia Dortmund, der nur Siebter ist. Leverkusen und Leipzig trennten sich im Direktduell 1:1. Mainz kam ohne seinen gesperrten Trainer Sandro Schwarz zu einem 2:1-Sieg bei Aufsteiger Paderborn und verließ damit die Abstiegszone.

TSG-Stürmer Adamyan trifft doppelt gegen die Bayern

In München war Sargis Adamyan mit zwei Toren der Hoffenheimer Matchwinner (54., 79.). Für die Bayern hatte Torjäger Robert Lewandowski mit seinem elften Saisontor den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (73.). Für die Münchner war es die erste Heimniederlage seit dem 6. Oktober 2018 (0:3 gegen Gladbach).

Dabei hatte Kovac die gleiche Elf, die am Dienstag in der zweiten Halbzeit Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur gedemütigt hatte, auf das Feld geschickt. Damit musste Thomas Müller zum fünften Mal in Serie auf die Bank, der Weltmeister von 2014 wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. «Er ist nicht irgendjemand. Thomas ist sehr wichtig, die anderen auch», sagte Kovac dem TV-Sender Sky und begründete seine Startelf mit der starken Vorstellung in London. Wenn Not am Mann sei, werde Müller auch seine Minuten bekommen.

Akanji in Freiburg im Pech

In Freiburg spielte der BVB zum dritten Mal in Serie 2:2 und verspielte dabei wieder eine Führung. Ein Eigentor von Manuel Akanji besiegelte in der 90. Minute das Remis. Zuvor war der BVB zweimal durch Axel Witsel (20.) und ein Eigentor von Lukas Kübler (67.) in Führung gegangen. Den erstmaligen Freiburger Ausgleich markierte Luca Waldschmidt (55.). Mario Götze stand zum zweiten Mal in dieser Saison in der BVB-Startelf, zumal Torjäger Paco Alcacer (Achillessehnenprobleme) weiter ausfiel.

Werner in seinem 100. Bundesligaspiel schwach

Die Leipziger zeigten sich in Leverkusen wie schon gegen Olympique Lyon in der Königsklasse (0:2) äußerst verschwenderisch mit ihren Torchancen. Allein in der ersten Halbzeit vergaben die Sachsen fünf hochkarätige Möglichkeiten, insbesondere Timo Werner (er machte sein 100. Bundesligaspiel für RB) hatte einen schlechten Tag erwischt. Entsprechend wurde Werner ausgewechselt, sein Ersatz Christopher Nkunku rettete den einen Punkt (78.). Leverkusen war zuvor durch Kevin Volland in Führung gegangen (66.).

Mit Jan-Moritz Lichte an der Seitenlinie kam Mainz zum zweiten Saisonsieg. Die erstmalige Mainzer Führung durch Robin Quaison (8.) glich der Paderborner Ben Zolinski (14.) schnell aus. In der 32. Minute traf Daniel Brosinski per Foulelfmeter erneut für die Gäste. Es war der 25. verwandelte Elfmeter für die Mainzer in Serie, womit sie einen Liga-Rekord aufstellten. Schwarz durfte dies nach seiner Gelb-Roten Karte in der Vorwoche nicht von der Bank aus verfolgen. Paderborn vergab noch einen Handelfmeter durch Jamilu Collins (79.).

Schalke verpasst Sprung an die Spitze

Der FC Schalke hat die große Chance verpasst, erstmals seit Ende März 2010 die Bundesliga-Tabellenführung zu erobern. Nach vier Siegen in Serie musste sich das Team von Fußball-Lehrer David Wagner mit einem 1:1 (0:0) gegen den in den vergangenen Wochen schwächelnden FC Köln begnügen. Jonas Hector gelang erst in der Nachspielzeit der Ausgleich für die Kölner, nachdem Schalke durch Suat Serdar (72.) in Führung gegangen war.

(L'essentiel/dpa/ete)

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