«Die Faust Gottes»

04. Dezember 2018 15:50; Akt: 04.12.2018 15:53 Print

Diego Maradona attackiert Fotografen

Nachdem sein Team im Aufstiegs-Playoff scheiterte, brannten dem Altstar und heutigen Coach die Sicherungen durch.

Der gefallene Altstar Maradona sorgte nach der Playoff-Niederlage seines Teams für Aufregung. (Video: Twitter)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Maradonas Team, die Dorados de Sinaloa, hatte das Hinspiel um den Aufstieg in Mexikos höchste Liga 1:0 gewonnen. Während des Hinspiels wurde der Coach auf die Tribüne geschickt, weswegen er für das Rückspiel gesperrt war. So sah Maradona von der Tribüne aus, wie seine Mannen die gute Ausgangslage verspielten und das Rückspiel 2:4 nach Verlängerung verloren. Aus ist der Traum vom Aufstieg.

Von den gegnerischen Fans musste sich der argentinische Trainer nach der Niederlage Schmähgesänge anhören. Das war schlussendlich zu viel für die Nerven des Exzentrikers. Als er in den Katakomben an einer Schar Fotografen vorbeikam und ihn einer etwas Falsches fragte, brannten dem ehemaligen Weltklassefußballer die Sicherungen durch. Wie er reagierte, sehen Sie oben im Video.

Nach seinem Platzverweis im Hinspiel verließ Maradona den Platz in seiner ganz eigenen Art.

Diego Maradona schaffte es dieses Jahr schon einige Male in die Schlagzeilen. Letzte Woche erst fehlten ihm im TV-Interview die Worte und so stammelte er halt zwei Minuten Unverständliches ins Mikrofon. Im Sommer nahm Maradona seinen ersten Job als Fußball-Funktionär an, dies bei niemand geringerem als Dinamo Brest. Sagt ihnen nichts? Das ist ein weißrussischer Erstligist und Maradona seit Sommer dessen Präsident. Bei seiner Präsentation wurde er in einem Monstertruck durchs Stadion gefahren.

Zuvor gab er betrunken ein Interview aus dem Auto heraus. Und dann – nicht zu vergessen – der Jubel, der Mittelfinger und der folgende Zusammenbruch an der WM in Russland. Der neuste Skandal dürfte mit ziemlicher Sicherheit nicht der letzte des extrovertierten Argentiniers gewesen sein.

(L'essentiel/tzi)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.