Nations League

09. September 2018 13:39; Akt: 10.09.2018 09:25 Print

England verliert daheim gegen Spanien 1:2

Den «Three Lions» misslingt der Start in die neue Liga. Die Spanier überzeugen beim Debüt von Nationalcoach Luis Enrique.

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Zum Start der Nations League mussten sich die Engländer im Londoner Wembley-Stadion Spanien 1:2 geschlagen geben. Marcus Rashford hatte die Engländer nach einem schnell vorgetragenen Angriff in der 11. Minute in Führung gebracht.

Doch die Freude beim WM-Vierten in Russland währte nicht lange. Zwei Minuten später gelang den Spaniern durch Saul der Ausgleich. Valencias Stürmer Rodrigo, zuvor beim 1:1 bereits Vorbereiter, erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:1 für die Gäste. Er lenkte einen Freistoß von Thiago Alcantara ins nahe Eck ab.

2:2 kurz vor Schluss aberkannt

Das Heimteam drückte in der Nachspielzeit vehement auf den Ausgleich und kam in der 97. Minute durch den eingewechselten Danny Welbeck zum vermeintlichen 2:2. Doch der Schiedsrichter entschied auf Foul an Spaniens Keeper David De Gea statt auf Tor für England.

Somit feierte Spaniens neuer Nationaltrainer Luis Enrique einen perfekten Einstand. Der frühere Coach des FC Barcelona trat bei «La Roja» die Nachfolge von Julen Lopetegui an, der drei Tage vor dem WM-Start entlassen und in Russland interimistisch durch Sportdirektor Fernando Hierro ersetzt worden war. Spanien scheiterte im WM-Achtelfinale im Elfmeterschießen an Gastgeber Russland. Danach gaben die Routiniers Andrés Iniesta, David Silva und Gerard Piqué ihren Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt.

Shaw vom Platz getragen

Überschattet wurde die Partie vom verletzungsbedingten Ausfall vom Engländer Luke Shaw. Der Verteidiger von Manchester United blieb kurz nach dem Seitenwechsel nach einem Zusammenprall mit Dani Carvajal und einem Sturz auf den Hinterkopf mehrere Minuten am Boden liegen. Nach einer längeren Behandlungspause wurde Shaw offenbar bei Bewusstsein mit der Bahre vom Feld getragen. Über die Schwere der Verletzung war zunächst nichts bekannt. Der Verteidiger gab jedoch nach Spielende über Twitter Entwarnung.

(L'essentiel/ddu/sda)

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