Super League

19. April 2021 23:00; Akt: 19.04.2021 22:58 Print

F91 verkündet, der Superliga nicht beizutreten

LUXEMBURG - «Nach sorgfältiger Überlegung» erklärt der Düdelinger F91, dem Projekt der Superliga nicht beitreten zu wollen. Der Tweet sorgt für schmunzelnde Gesichter.

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Die F91 wäre ohnehin nicht zur Teilnahme an der Superliga eingeladen worden. (Bild: Luis Mangorrinha Photographe)

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Ein Tweet sorgte am späten Montagvormittag für Neugierde. Wenige Stunden nach der Ankündigung von zwölf großen Fußball-Vereinen (AC Mailand, Arsenal, Atletico Madrid, Chelsea FC, FC Barcelona, Inter Mailand, Juventus, Liverpool, Manchester City, Manchester United, Real Madrid und Tottenham), eine geschlossene europäische Liga zu gründen, gab der Düdelinger F91 per Pressemitteilung seine Entscheidung bekannt, «nach sorgfältiger Überlegung nicht an der Super League teilzunehmen».

Eine Mitteilung, die Aufsehen erregt, soll das Projekt doch sowieso nur die größten und besten Vereine des Kontinents zusammenzubringen. Ziel dieses Projektes soll sein, zu vermeiden, dass die Größen des Fußballs nicht länger mit untergeordneten Clubs konkurrieren müssen. Soll der F91 tatsächlich in diese Kategorie fallen? Zweimal konnte sich der Verein aus dem Süden des Landes bereits für die finale Phase der Europa League qualifizieren – ob das reicht? Fraglich.

«So eine Superliga braucht kein Mensch»

Zum Background: Die Ankündigung der Gründung dieser «Super League» hat einen regelrechten Sturm an Reaktionen in der europäischen Fußballwelt ausgelöst. Die UEFA geht mit aller Macht dagegen vor und droht damit, die Spieler, die für die Vereine spielen, die diese private Liga gegründet haben, aus den Nationalmannschaften zu verbannen.

Die Reaktionen auf den neuen Plan waren zahlreich und überwiegend negativ. Das sowohl in der Fußballwelt als auch auf politischer Ebene. In Luxemburg prangerte beispielsweise Georges Engel (LSAP) die «Armut der Fußballwelt» an und verwies auf die Gier der großen Vereine. «So eine Superliga braucht kein Mensch!», findet er.

(th/L'essentiel)

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