Leitfaden

15. Juli 2020 15:40; Akt: 15.07.2020 15:58 Print

Fans sollen nächste Saison wieder ins Stadion dürfen

Die Deutsche Fußball Liga hat den Clubs einen Leitfaden zukommen lassen, der als Orientierung gilt und zahlreiche zu berücksichtigende Aspekte enthält.

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Ob die Fans von Union Berlin bald wieder ins Stadion dürfen? Eine Zulassung von Zuschauern solle laut DFL vom regionalen Infektionsgeschehen abhängig sein. (Bild: DPA/Tom Weller)

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Die Deutsche Fußball Liga hat an die Vereine der Bundesliga und 2. Bundesliga einen Leitfaden zur Wiederzulassung von Zuschauern in die Stadien verschickt. Wie die DFL am Mittwoch mitteilte, wolle man damit die Clubs bei der Erarbeitung standort-individueller Konzepte unterstützen. «Der Leitfaden dient als Orientierung für die Grundstruktur der zu erstellenden Konzepte und beinhaltet zahlreiche zu berücksichtigende Aspekte», hieß es in der Mitteilung. Er sei dem Bundesministerium für Gesundheit vorab zur Bewertung vorgelegt worden.

Das Ministerium habe betont, dass die konsequente Einhaltung höchster Infektionsschutzstandards Grundvoraussetzung sei, um Fußballspiele mit Publikum wieder möglich zu machen. Eine auch nur teilweise Zulassung von Zuschauern solle laut DFL immer abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen sein. Außerdem seien die lokalen Konzepte der Clubs entscheidend, welche von den zuständigen Gesundheitsbehörden vor Ort freigegeben werden müssten.

DFL will einheitliches Vorgehen besprechen

So hatte Bundesligist 1. FC Union Berlin bereits angekündigt, beim Start der neuen Saison im September in einem voll besetzten Stadion spielen zu wollen. Alle Stadionbesucher sollen zuvor auf das Coronavirus getestet werden. Auch der Deutsche Fußball-Bund hofft, durch flächendeckende Coronatests die Arenen wieder füllen zu können.

«Ob es zu bestimmten Punkten, beispielsweise zu Ticket-Kontingenten für Gastvereine, ein einheitliches Vorgehen aller Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga geben wird, soll frühzeitig vor Saisonstart im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL besprochen werden», teilte die DFL weiter mit.

(L'essentiel/dpa)

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