Bundesliga

31. März 2019 20:17; Akt: 31.03.2019 20:23 Print

Frankfurt nimmt Kurs auf die Champions League

Pokalsieger Frankfurt bleibt im Jahr 2019 ungeschlagen und nimmt Kurs auf die Königsklasse. Gegen Abstiegsanwärter Stuttgart avanciert Filip Kostic zum Matchwinner.

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Der Frankfurter Sebastian Rode (links) spielt Danny da Costa (vorn, 24) den Ball zu, der dann zum 3:0 trifft. (Bild: DPA/Thomas Frey)

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Eintracht Frankfurt feierte bei der nächsten Fußball-Party den Sprung auf den Champions-League-Platz, für den VfB Stuttgart blieb nur Hohn und Spott übrig. «Stuttgart, Stuttgart, Zweite Liga. Oh, wie ist das schön, euch nie mehr zu sehen», schallte es nach dem 3:0 (1:0) der Eintracht aus dem Frankfurter Block. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter kletterte am Sonntag damit zum Abschluss des 27. Bundesliga-Spieltags auf den vierten Tabellenplatz. Für die Schwaben, die nach nur einem Sieg aus den vergangenen zwölf Liga-Spielen weiter auf dem Relegationsplatz 16 stehen, wird die Situation dagegen immer brenzliger.

Matchwinner für die Eintracht war Filip Kostic, der die ersten beiden Tore in einer selten hochklassigen Partie (45./64. Minute) erzielte. Torjäger Luka Jovic setzte mit seinem 16. Saisontor vor 51.500 Zuschauern im ausverkauften Frankfurter Stadion den Schlusspunkt.

Für Stuttgart steht damit in der kommenden Woche ein wegweisendes Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an. Die lange Zeit abgeschlagenen Franken könnten nach dem 3:0 gegen Augsburg mit einem weiteren Dreier im direkten Abstiegsduell bis auf einen Punkt an den VfB heranrücken.

Zeichen für offensive Ausrichtung

Nach der Niederlage des Tabellen-Rivalen Borussia Mönchengladbach (1:3 bei Fortuna Düsseldorf) setzte Frankfurts Trainer Adi Hütter mit der Aufstellung ein deutliches Zeichen für eine offensive Ausrichtung. Der Österreicher bot erstmals seit Ende Februar wieder das Sturmtrio Sebastien Haller (14 Tore), Jovic und Ante Rebic (8) auf.

Tatsächlich hatte der letzte deutsche Europa-Starter gleich die erste Chance: Nach einer Balleroberung ging es ganz schnell, Jovic tauchte nach einem starken Dribbling frei vor Ron-Robert Zieler auf, verzog aber knapp (3.).

Doch das Team von Trainer Markus Weinzierl sah nicht aus wie ein Abstiegskandidat, sondern beackerte die Eintracht in der ersten halben Stunde auf Augenhöhe. Mit etwas Glück hätte der VfB sogar selbst früh in Führung gehen können. Verteidiger Marc Oliver Kempf (7.) köpfte nach einer Ecke mit Wucht an die Latte, kurze Zeit später scheiterte Steven Zuber mit einem zu laschen Abschluss am deutschen WM-Teilnehmer Kevin Trapp.

Serbisches Duo schlug zu

Die Eintracht hatte gegen die mutig und offensiv auftretenden Gäste zwar ihre Räume, konnte diese aber lange nicht richtig nutzen. Mehrere Male vertändelten Haller, Jovic und Kostic aussichtsreiche Konterchancen mit unkonzentrierten und fahrigen Zuspielen. Dann schlug das serbische Duo zu: Ein Schuss von Jovic wurde abgeblockt, doch den zweiten Versuch verwandelte Kostic aus spitzem Winkel mit Wucht ins Tor. Zieler sah dabei nicht glücklich aus.

Nach der Pause bot sich ein ähnliches Bild. Stuttgart agierte kämpferisch und wehrte sich gegen die drohende Niederlage, Frankfurt konnte die sich bietenden Räume zunächst nicht nutzen. Bis Rebic sehenswert auf Kostic spielte und dieser mit seinem fünften Saisontor alles klar machte. Kurz vor Schluss kam auch noch Jovic zu seinem Tor.

(L'essentiel/dpa)

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