Tuur Dierckx

23. März 2021 19:16; Akt: 23.03.2021 19:13 Print

Fußballer muss wegen Corona-​​Party ins Gefängnis

Tuur Dierckx, in den Diensten des belgischen Clubs KVC Westerlo, muss für einen Monat hinter Gittern. Grund dafür: Eine illegale Lockdown-Home-Party.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Es passierte am 13. Dezember 2020. Um 04.30 Uhr klingelte es an der Tür des belgischen Fußball-Profis Tuur Dierckx in Antwerpen. Es war niemand geringeres als die Polizei. Grund für den Besuch: Es gab eine Lärmbeschwerde. Dierckx feierte mit vierzehn anderen Teilnehmern eine illegale Lockdown-Home-Party. Der Fußballer suchte mit den Beamten das Gespräch und entschuldigte sich auf der Stelle und gab zu, einen Fehler gemacht zu haben. Sein Club KVC Westerlo brummte ihm eine Strafe von 800 Euro auf. Für einen Fußballprofi eine nicht all zu schmerzhafte Strafe. Was ihn aber durchaus mehr schmerzen könnte, ist die Tatsache, dass er nun einen Monat ins Gefängnis muss. Die Anwälte des Profis baten das Gericht um Nachsicht, mit der Ausrede, dass Fußballer sowieso in einer Blase mit anderen Spielern und Trainern lebten und somit trotz Pandemie, nicht die Notwendigkeit sähen, ihre Kontakte einzuschränken.

Doch beim Verlassen der Wohnung waren die Gäste alles andere als einsichtig. Sie schüttelten sich die Hände, umarmten und küssten sich zum Abschied. Der Belgier hat bereits einen Tag auf der Corona-Station des Krankenhauses in Geel mitgearbeitet. Unter seinen vierzehn Gästen waren vier weitere Profis, die eine Strafe zwischen 400 und 600 Euro zahlen müssen.

(L'essentiel/Florian Osterwalder)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ech64 am 24.03.2021 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Richteg esou an nach eng deck Geldstroof drob hallschend vun sengem Joeresgehalt

  • Peteete am 24.03.2021 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo. Loss dech net erwëschen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peteete am 24.03.2021 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo. Loss dech net erwëschen!

  • ech64 am 24.03.2021 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Richteg esou an nach eng deck Geldstroof drob hallschend vun sengem Joeresgehalt