Brasilien

25. Januar 2021 07:36; Akt: 25.01.2021 07:36 Print

Fünf Fußballer sterben bei Flugzeugunglück

Bei einem Unfall eines Kleinflugzeugs sind in Brasilien vier Fußballspieler und der Präsident des Vereins Palmas Futebol e Regatas ums Leben gekommen.

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Am Sonntagmorgen stürzte ein kleinmotoriges Flugzeug in der Nähe der brasilianischen Stadt Porto Nacional im Bundesstaat Tocantins ab. Der Flieger schlug unmittelbar nach dem Start kurz hinter der Piste im Dickicht auf, zerbrach und ging in Flammen auf. Dabei kamen der Präsident des Viertligisten Palmas Futebol e Regatas sowie vier Spieler und der Pilot ums Leben.

Die Gruppe war in einer BE58 Baron unterwegs in die Stadt Goiânia, wo Palmas am Montag ein Spiel im regionalen Pokalwettbewerb Copa Verde gegen den Drittligisten Vila Nova bestreiten sollte. «Das Flugzeug, in dem Pilot Wagner zusammen mit dem 32 Jahre alten Club-Präsidenten Lucas Meira und den Spielern Lucas Praxedes (23), Guilherme Noe (28), Ranule (27) und Marcus Molinari (23) reiste, stürzte am Ende der Strecke ab», schreibt der Fußballverein in einer Mitteilung. «Es tut uns leid, euch mitteilen zu müssen, dass es keine Überlebenden gibt.»

Partie auf unbestimmten Zeitpunkt verschoben

Die Partie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie der brasilianische Fußballverband CBF mitteilte. Der Opfer sollte demnach in jedem Spiel in Brasilien am Sonntag mit einer Schweigeminute gedacht werden.

Wie Globo Esporte berichtet, ereignete sich das Unglück um 8.15 Uhr Ortszeit. Bewohner aus der ländlichen Umgebung eilten herbei, fanden aber nur noch die Leichen und den völlig zerstörten Flieger vor.

Am 28. November 2016 war ein Flugzeug der brasilianischen Fußballmannschaft Chapecoense auf dem Weg nach Medellín zum Finalhinspiel um den Südamerika-Pokal Copa Sudamericana in Kolumbien abgestürzt. 71 Menschen kamen dabei ums Leben, darunter fast alle Spieler sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten. Sechs Passagiere überlebten. Die kolumbianische Luftfahrtbehörde stellte später Benzinmangel als Ursache der Tragödie fest.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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