Fussballtrainer Klopp

24. April 2018 17:59; Akt: 24.04.2018 18:00 Print

«Für mich macht der Brexit keinen Sinn»

Der deutsche Trainer des FC Liverpool lässt mit einer klaren Ansage aufhorchen: In einem Interview fordert er, ein zweites Brexit-Referendum abzuhalten.

storybild

Jürgen Klopp macht sich nicht nur über Fußball Gedanken. (Bild: AFP/Lindsey Parnaby)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach Ansicht von Fußballtrainer Jürgen Klopp sollte die britische Bevölkerung erneut über den Austritt aus der Europäischen Union abstimmen. «Für mich macht der Brexit keinen Sinn», sagte Klopp der britischen Tageszeitung Guardian. «Lasst uns das noch einmal durchdenken und dann mit den richtigen Informationen abstimmen – nicht mit den Infos, die man in der Brexit-Kampagne bekommen hat. Die waren offensichtlich nicht korrekt, jedenfalls nicht alle.»

Perfekt sei die EU zwar nicht, meinte der 50-Jährige, der in England seit gut zweieinhalb Jahren den FC Liverpool trainiert, «aber es war die beste Idee die wir hatten. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass wir die Probleme lösen können, wenn wir zusammen bleiben.»

Das Leben und die Menschen auf der Insel empfindet Klopp trotz der Brexit-Entscheidung vom Juni 2016 nicht als abgeschottet. «Ich habe gehört, dass Engländer nicht über den Tellerrand schauen, aber das sehe ich nicht so», berichtete er. «Ich kann nicht sagen, dass Deutschland offener ist. Wenn man die falschen Leute in Deutschland fragt, würden sie sagen: "Ja, wir wollen einen Zaun, um Ausländer fernzuhalten, und wenn Sie schon dabei sind, machen Sie ihn so hoch wie die Berliner Mauer." Europa war etwas seltsam in den letzten Jahren.»

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 25.04.2018 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fir hien mecht den Brexit keen Sënn,esou wéi fir anerer den Fussball total Sënnlos an iwwerflësseg ass.

  • Goal am 24.04.2018 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gottseidank brauchen wir keine "Fussballtrainer" um zu überleben !!!! Schuster bleib bei deinem Leisten !!!

  • Jos61 am 25.04.2018 08:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe diesen Mann schlecht eingeschätzt, er versteht anscheinend nicht nur etwas von Fussball, Respekt

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 25.04.2018 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fir hien mecht den Brexit keen Sënn,esou wéi fir anerer den Fussball total Sënnlos an iwwerflësseg ass.

  • De Grand-Sack am 25.04.2018 10:21 Report Diesen Beitrag melden

    Wie oft kann man nachvollziehen dass wenn bei unseren Sportlern die Lichter ausgehen, dann landen sie in der Politik. Sie verkaufen sich so gut wie Werbung für Margarine usw: Aber ob sie etwas bringen das ist fraglich. Persönlich habe ich in einem luxemburger Kommunalbetrieb einen ehemaligen Sportler als Vorgesetzten erleben müssen. Ich bekam das Kotzen. Arroganz und Selbstüberschätzung überschatteten sein Können. Aber er war schliesslich ein Sportler und ich ein Nichts.

    • Théo am 25.04.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

      Ech muss do un en Goalkipp denken den speider Deputéierten gin ass. Fussball konnt en net spillen, duerfir stung en am Goal. An als Deputéierten huet en just vir " hillarité générale" gesouergt. Mé Haptsaach domm schwätzen, daat konnt en ewei soss keen.

    einklappen einklappen
  • Jos61 am 25.04.2018 08:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe diesen Mann schlecht eingeschätzt, er versteht anscheinend nicht nur etwas von Fussball, Respekt

  • Goal am 24.04.2018 21:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gottseidank brauchen wir keine "Fussballtrainer" um zu überleben !!!! Schuster bleib bei deinem Leisten !!!