Nations League

11. September 2018 08:59; Akt: 11.09.2018 11:38 Print

Luxemburgs Fußball-​​Team steht vor Pflichtsieg

Luxemburg geht als haushoher Favorit ins heutige Duell mit dem Fußball-Zwerg San Marino. Doch an die neue Rolle müssen sich die Roten Löwen erst gewöhnen.

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Die Luxemburger wollen in San Marino das nächste Erfolgserlebnis feiern. (Bild: Editpress/Gerry Schmit)

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Düdelingen spielt Europa League, die Nationalmannschaft fegt Moldawien mit 4:0 vom Platz: Der Luxemburger Fußball erlebt derzeit eine Hochphase. Die Quoten der Sportwettenanbieter hingegen befinden sich im Tiefflug.

Für einen Sieg Luxemburgs im heutigen Auswärtsspiel in der Nations League gegen San Marino (20.45 Uhr) gibt es für einen Euro Einsatz im Schnitt nur acht bis zehn Cent Gewinn. Dass die Roten Löwen als haushohe Favoriten in eine Partie gehen, ist ein neues Gefühl, an das sich die Schützlinge von Nationaltrainer Luc Holtz erst gewöhnen müssen.

  • Nur zwei Profis Die FLF-Auswahl greift aktuell auf 15 Profis zurück. Das sind 13 mehr als San Marino zur Verfügung stehen. Im Zwergenstaat mit 33.000 Einwohnern wird auf bescheidenem Niveau Fußball gespielt. Der Klassenunterschied zwischen beiden Ländern zeigte sich in der Champions-League-Qualifikation 2012/2013: Damals setzte sich F91 Düdelingen gegen Tre Penne aus San Marino mit einem Gesamtscore von 11:0 durch.

  • Pflichtsieg Alles andere als drei Punkte im Duell mit dem schlechtesten europäischen Fußball-Nationalteam und der Nummer 203 in der Weltrangliste wäre für Luxemburg eine große Enttäuschung. «Der Sieg gegen Moldawien hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Aber San Marino wird sich hinten reinstellen und uns das Spiel machen lassen», sagt Abwehrspieler Dirk Carlson.

  • Joachim hat noch Akku Um die Abwehrfestung von San Marino zu durchbrechen, hat Nationaltrainer Holtz einen Plan ausgetüftelt. Angreifer Aurélien Joachim kam gegen Moldawien erst in der 59. Minute auf das Spielfeld, um seinen «Akku» zu schonen. «Er ist körperlich noch nicht bereit, um zwei Mal hintereinander 90 Minuten zu spielen. Gegen San Marino brauche ich aber einen Vollstrecker im Sturm.» Mit Olivier Thill und Danel Sinani verfügen die Roten Löwen zudem über zwei präzise Distanzschützen – ein möglicher Schlüssel zum Erfolg.

    (Philippe Di Filippo/L'essentiel)

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