Freundschaftsspiel

17. November 2015 20:51; Akt: 17.11.2015 21:24 Print

Polizei sichert Josy-​​Barthel-​​Stadion ab

LUXEMBURG - Die Police Grand-Ducale hat ihre Sicherheitsmaßnahmen rund ums Stadion vor dem Freundschaftsspiel zwischen Luxemburg und Portugal erhöht.

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Die Police-Grand-Ducale ist mit mehr Personal im Einsatz als sonst.

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Anders als sonst stehen an sämtlichen Eingängen des Josy-Barthel-Stadions in Luxemburg-Stadt am Dienstagabend bewaffnete Polizisten. Dieses Bild präsentiert sich den Zuschauern als erstes und zeigt, dass Paris nicht weit ist. Dass die Gefahr konkret ist, zeigte die Spielabsage zwischen Deutschland und den Niederlanden. Doch die Stimmung vermiesen will sich in Luxemburg deshalb niemand – der Fußball soll im Vordergrund stehen, wenn Luxemburg und Portugal aufeinandertreffen.

«Es ist ein besonderer Moment für mich, denn mein Herz schlägt für beide Länder», erzählt Elisabete Brando aus Luxemburg-Stadt, die mit ihrem Ehemann Sergio gekommen ist: «Wir hoffen heute Abend bei typisch luxemburgischen Wetter schönen portugiesischen Fußball zu sehen.»

«Es gibt ein Gefühl von Sicherheit»

Die Anschläge von Paris lassen hier dennoch niemanden kalt, für das erhöhte Polizeiaufgebot haben alle Verständnis: «Bei der Lage ist das ganz normal», meint Sergio: «Es gibt ein Gefühl von Sicherheit. Auch wenn wir gerade erfahren, dass das Spiel zwischen Deutschland und Holland abgesagt wurde.»

Ana Morgado aus Eischen, die mit ihrem Sohn gekommen ist, berichtet: «Trotz des Regens sind wir froh, hier zu sein». Die Abwesenheit von Cristiano Ronaldo sei kein Problem: «Wir sind für das Team hier». Doch ganz sorglos geht sie mit ihrem Sohn nicht ins Stadion: «Ich habe mir vorher viele Fragen gestellt. Aber das Leben geht trotz der Anschläge ja weiter. Ich vertraue der Polizei, dass sie für unsere Sicherheit sorgen wird.»

(fl/pw/L'essentiel)

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