Weltstar zum FC Groningen

30. Juni 2020 07:12; Akt: 30.06.2020 07:19 Print

Robben gibt sein Comeback «aus Liebe zum Club»

Bei seinem ersten Profiverein gibt der Champions League-Sieger von 2013 Arjen Robben sein Comeback. Ob dies gelingen wird, weiß er noch nicht.

Quelle: Youtube

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Der frühere Bayern-Star Arjen Robben kehrt vor allem aus emotionalen Gründen zu seinem ersten Proficlub in seiner niederländischen Heimat zurück. «Ich tue es aus Liebe zum Club», sagte der 36-jährige Flügelstürmer am Sonntag bei einer Pressekonferenz des FC Groningen. Für einen anderen Club hätte er das nicht getan, fügte Robben hinzu.

Er trainiere bereits seit einiger Zeit wieder. Kleinere «Wehwehchen» seien inzwischen überwunden. «Ich fühle mich fit.» Nach dem Beginn der Saison der Eredivisie am 12. September hofft Robben wieder dort zu sein, «wo ich noch von Wert sein kann, und das ist immer noch auf dem Platz». Beim FC Groningen läuft der Stürmer mit der Nummer 10 auf, die er jahrelang auch beim FC Bayern trug, berichtete der niederländische Sender NOS.

Beim sogenannten «Stolz des Nordens» hatte Robben 1996 in der Jugendakademie seine Fußball-Laufbahn begonnen. Die wegen Corona abgebrochene Saison der Eredivisie beendete Groningen auf dem neunten Platz. «Ich habe ein sehr gutes Gefühl für die Zukunft», sagte Robben zu seinen und den Chancen des Clubs. Viele Fans reagierten in sozialen Medien begeistert auf seinen Comeback-Versuch.

« Ich habe nichts zu verlieren. »

Robben hatte bis zum vergangenen Sommer zehn Jahre beim FC Bayern gespielt und anschließend seine Profi-Laufbahn für beendet erklärt. Von Groningen aus hatte er seine Bilderbuch-Karriere gestartet – mit Stationen bei PSV Eindhoven, FC Chelsea, Real Madrid und dem FC Bayern, mit dem er 2013 die Champions League gewann.

In den Sozialen Medien zeigen sich die Fans begeistert vom Comeback. Robben selbst warnte aber vor zu hohen Erwartungen: «Vielleicht ist es in einem Monat vorbei, vielleicht auch erst in zwei Jahren. Ich gehe es positiv an. Wir machen das Beste daraus und sehen dann, wohin es führt.» Zunächst läuft sein Vertrag für ein Jahr. «Aber das kann auch ein Comeback für nur ein oder zwei Wettkämpfe werden. Ich werde niemals 34 Spiele bestreiten, das ist mir noch nie in einem Jahr gelungen. Vielleicht klappt es physisch nicht mehr, aber wenn ich es nicht probiere, werden wir das nie wissen. In meinen Augen habe ich nichts zu verlieren.»

(L'essentiel/dpa)

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