Hype um CR7 bei Juve

16. Juli 2018 13:54; Akt: 16.07.2018 17:26 Print

Ronaldo in Turin frenetisch empfangen

Der Mann begeistert: Ronaldos neuer Arbeitgeber rief für heute den CR7-Tag aus. Die Fans kommen in Scharen.

So bekommen die Fans Ronaldo in Turin zum ersten Mal zu sehen. Quelle: AFP

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Schon die Landung in Turin war filmreif. Streng geheim und einen Tag früher als erwartet betrat Cristiano Ronaldo, das neue Kronjuwel von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, italienischen Boden. Im Fernsehen lief gerade der Finale der Fußball-WM zwischen Frankreich und Kroatien. «Schaut her, wer gerade in Turin angekommen ist», twitterte Juve und schenkte den Fans ein erstes Video von Ronaldos Ankunft. An der Seite des Weltfußballers war dessen Freundin Georgina Rodriguez zu sehen, im Hintergrund stand der Privatjet.

So landete Ronaldo am Sonntag in Turin. Quelle: Twitter

Die «Jahrhundertwende» und die «neue Ära im italienischen Fußball», von der die Medien seit Bekanntwerden des spektakulären Transfers pausenlos sprechen, begannen am Montag offiziell vor dem Ärztezentrum von Juventus. Die Anhänger des Clubs, die in Scharen und mit Smartphones in den Händen zum «Ronaldo-Day» gekommen waren, machten dem portugiesischen Neuankömmling unmittelbar klar, was sie von ihm erwarten. «Bring uns den Champions-League-Titel!», skandierten sie. Ronaldo gab Autogramme und winkte den Fans, dann verschwand er zum obligatorischen Medizin-Check.

Sogar der Medizincheck des Weltfußballers wird auf Video festgehalten. Quelle: Twitter

Nicht nur für den Club ein «Lottogewinn»

Nicht erst seit Montag liegt Turin im Ronaldo-Fieber – auch die Fußballfans außerhalb des Piemonts scheinen in Italien seit Tagen kein anderes Thema mehr zu kennen. Am Montag verdrängte CR7 auf der Titelseite der «Gazzetta dello Sport» sogar die WM-Helden aus Frankreich auf den zweiten Platz – aber das Turnier war ja für Italien in diesem Jahr ohnehin eine bittere Nebensache.

Der Transfer ist ein reines Spektakel, Ronaldo ist für Italien ein «Außerirdischer» und «Lottogewinn» zugleich. Fünf Mal gewann er die Champions League mit Manchester United und Real Madrid. Hunderte Tore gingen auf sein Konto. Er soll Italiens Top-Club an die Spitze des europäischen Fußballs führen – und Niederlagen wie im Champions-League-Finale 2017 (gegen Real Madrid) oder im Viertelfinale der Königsklasse in diesem Jahr (ebenfalls gegen Real) verhindern. Juve-Coach Maßimiliano Allegri ist überzeugt, dass seinem Club mit dem Torjäger seit 1996 das erste Mal wieder der Königsklassen-Pokal sicher sein wird.

Seit fix ist, dass der Stürmerstar zu Juventus Turin wechselt, herrscht in Italien eine «CR7-Manie». Quelle: Twitter

Ronaldo sei schon immer ein Perfektionist gewesen, einer mit Gewinner-Mentalität, sagte René Meulensteen der «Gazzetta dello Sport». Der Niederländer war lange Zeit Assistenztrainer an der Seite von Alex Ferguson bei Manchester United. Dort habe Ronaldo ihm gesagt: «Ich will der Beste werden.» Ronaldo sei aber auch eine «fantastische Person, er trägt sein Herz am rechten Fleck». Das hören die bodenständigen Turiner und die familienverbundenen Italiener gerne.

CR7-Transfer dürfte sich lohnen

Doch nicht nur in sportlicher Hinsicht sind die Erwartungen an den Stürmer riesig. Ronaldo ist längst eine Marke, er ist ein Garant für klingelnde Kassen beim Merchandising und bei Sponsorenverträgen. Am Wochenende machten Gerüchte die Runde, wonach Juve kurz nach Bekanntgabe des Transfers in einer Nacht mehr als 500.000 Ronaldo-Trikots verkauft haben soll. Für den Turiner Traditionsverein ist die Ablösesumme an Real in Höhe von 112 Millionen Euro ein ungewohnt dicker Brocken, der auch finanzielle Bedenken aufwarf. Doch die Ausgaben könnten sich am Ende für die Clubkasse auszahlen.

Mit dieser besonderen Aktion heißen die Junioren vom Juventus-Sommercamp in Folgaria den Portugiesen willkommen. Quelle: Twitter

Auch für Ronaldo selbst bricht nach neun Jahren Real Madrid eine Zeitenwende an. Statt neben Sergio Ramos, Toni Kroos oder Luka Modric wird er auf dem Feld künftig neben Andrea Barzagli, Giorgio Chiellini, Paolo Dybala und Sami Khedira spielen. Trotz seiner 33 Jahre kann sich der Portugiese sicher sein, in Italien künftig unstrittig die Nummer 1 zu sein. Ein Beweis seiner Vorfreude lieferte Ronaldo umgehend – und sang im Vorbeigehen an den Kameras beschwingt «Juve, Juve».

Ronaldo erfreut die Anhänger, indem er kurz «Juve, Juve» singt. Quelle: Twitter

(L'essentiel/te)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kalimero am 16.07.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wat e Larifari vir esou en nikki den Milliounen verdingt an duerch Steierhannerzeihung och nach sein Akommes verduebelt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kalimero am 16.07.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wat e Larifari vir esou en nikki den Milliounen verdingt an duerch Steierhannerzeihung och nach sein Akommes verduebelt.