Fussball-Nationalmannschaft

05. Juni 2018 10:40; Akt: 05.06.2018 22:23 Print

Rote Löwen im Nations-​​League-​​Modus

LUXEMBURG - Die Fußball-Nationalmannschaft trifft am Abend auf Georgien. Ein guter Test für die im Herbst beginnende Nationenliga.

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Laurent Jans will mit Luxemburg gegen Georgien ein Zeichen setzen. (Bild: Editpress/Jeff Lahr)

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Das 0:0 gegen WM-Teilnehmer Senegal war Balsam auf die Luxemburger Fußballseele. Nach dem miserablen 0:4 gegen Österreich hat sich die Lage dadurch wieder etwas beruhigt. Erst recht deshalb, weil es Freundschaftsspiele gegen solche Gegner in Zukunft nicht mehr geben wird.

Denn durch die ab September beginnende Nations League fallen die Tests künftig weg. Eben jener neue Wettbewerb ist das große Ziel der Roten Löwen. Mit einer erfolgreichen Gestaltung könnte ein Ticket für die kommenden Europameisterschaft herausspringen. Das Testspiel am Dienstagabend ab 20 Uhr gegen Georgien im Josy Barthel ist also die letzte Möglichkeit für Trainer Luc Holtz, wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei wird Gerson Rodrigues keine Rolle spielen. Der Offensivakteuer wurde von Holtz am Montag wegen «unangemessenem Verhalten» nach Hause geschickt.

Mutige Aufstellung

Mit Georgien (Nummer 95 der Welt) wartet nun ein gleichwertiger Gegner auf Luxemburg (83). Beide Teams haben die Hoffnung, sich durch die Nationenliga für die EM zu qualifizieren. Die Mannschaft vom slowakischen Trainer Vladimir Weiss gilt eher als verspielt. Dass dürfte es den Angreifern aus dem Großherzogtum etwas leichter machen als gegen die robusten Senegalesen. «Wir müssen trotzdem aufpassen. Die Spieler aus Georgien sind nicht sehr bekannt, aber sie haben in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht», warnt Holtz.

Trotz der Mahnung setzt Holtz wohl auf eine offensive Ausrichtung. Im Zentrum könnte Vincent Thill wieder mehr Spielzeit bekommen. Auch sein Bruder Olivier von Progrès Niederkorn bekommt wahrscheinlich einen Platz in der Startelf. In der Spitze wird Torjäger Aurélien Joachim lauern. Nachdem er gegen den Senegal wenige Bälle bekommen hat und «sehr frustriert» war, dürfte er gegen Georgien stärker ins Spiel eingebunden sein. Schließlich wäre ein drittes Heimspiel in Folge ohne eigenen Treffer nicht die beste Voraussetzung für das große Ziel Nations League.

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

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