Bilanz der WM-Quali

12. Oktober 2017 09:56; Akt: 12.10.2017 09:59 Print

Sechs Punkte, gute Spiele, zu viele Gegentore

LUXEMBURG - In der Fußball-WM-Qualifikation sammelten die Roten Löwen sechs Punkte und stellten damit den Rekord von 2014 ein. 26 Gegentreffer trüben aber die Bilanz.

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Ziel erreicht «Fünf Punkte sind das Minimum», sagte FLF-Präsident Paul Philipp nach der Auslosung der WM-Qualifikation. In der schwierigen Gruppe A holte das Team von Trainer Luc Holtz sogar sechs Punkte. Damit stellte die Mannschaft den Rekord für eine WM-Qualifikation aus dem Jahr 2014 ein. An die zehn Punkte, welche die Roten Löwen bei der EM-Qualifikation 1996 holten, kamen sie jedoch nicht heran.

Fortschritte und eine großartige Leistung In Sachen Ballbesitz und dem Spiel nach vorne zeigte Luxemburg in dieser Qualifikation deutliche Fortschritte. Acht Treffer stehen in der Endabrechnung zu Buche. Bester Torschütze war Aurélien Joachim mit vier Treffern. Gegen Bulgarien (3:4, 1:1) und Weißrussland (1:1, 1:0) zeigten Mario Mutsch & Co. starke Leistungen. Zudem gelang ihnen der wohl größte Coup der gesamten WM-Quali in Europa. Mit dem 0:0 gegen Frankreich sorgte das Team international für Schlagzeilen. «Wir hatten acht sehr gute Spiele. Deswegen bin ich mit der Quali insgesamt zufrieden», sagt Holtz.

Zwei große Kratzer im Lack Dennoch war nicht alles gut. Denn zwei Spiele setzte Luxemburg komplett in den Sand. In den Niederlanden (0:5) und vor allem in Schweden (0:8) wurden die Nummer 101 der Fifa-Weltrangliste vorgeführt. Die Klatsche in Solna war die höchste Niederlage seit 1982. Dementsprechend negativ sieht auch die Bilanz bei den Gegentoren aus. Mit 26 Treffern hatte Luxemburg nach San Marino (51), Gibraltar (47) und Lichtenstein (39) die viertschlechteste Abwehr der Quali-Teilnehmer.

Ein Blick zurück:

Das historische 0:0 gegen Frankreich...

...das Debakel in Schweden...

...und das Fiasko in den Niederlanden:

Das Spektakel in Bulgarien:

Der Sieg gegen Weißrussland:

(Philippe Di Filippo/L'essentiel)

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