DFB-Pokal

21. August 2018 07:07; Akt: 21.08.2018 11:29 Print

Spätes Doppelglück für Borussia Dortmund

Tor in der regulären Nachspielzeit, Tor in der Nachspielzeit der Verlängerung: Der BVB kommt bei Fürth in einer Nervenschlacht weiter.

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Das Pflichtspiel-Debüt von Lucien Favre als Trainer von Borussia Dortmund wäre beinahe gewaltig missglückt. Der BVB überstand die 1. Pokalrunde gegen Greuther Fürth erst nach Verlängerung mit 2:1.

Bis 30 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit waren die Dortmunder und Lucien Favre ausgeschieden. Mit den jeweils letzten Aktionen in der regulären Spielzeit wie auch in der Verlängerung rang der BVB die aufopfernd kämpfenden Fürther aber doch noch nieder. Matchwinner für den BVB war Kapitän Marco Reus, der Axel Witsels Ausgleich in der fünften Minute der Nachspielzeit vorbereitet und zu Beginn der Nachspielzeit der Verlängerung selber zum Sieg getroffen hatte.

Aufsässige Fürther

Trainer Favre hatte im Vorfeld des Duells vor dem Zweitligisten aus Fürth gewarnt. Und der Außenseiter bestätigte die Favres Befürchtungen; verteidigte solidarisch, war aufsässig, und setzte seinerseits Nadelstiche, wenn der technisch überlegene Gegner es zuließ. In der 77. Minute führte einer dieser Akzente des Underdogs dann tatsächlich zum Erfolg. Der Schweizer Roman Bürki im Tor des BVB blieb bei Sebastian Ernsts Abschluss keine Abwehrchance.

Vor Witsels spätem Ausgleich hatten die Dortmunder einige Möglichkeiten ungenutzt verstreichen lassen. Exemplarisch Christian Pulisic, der in der 60. Minute mit seinem strammen Abschluss nur den Außenpfosten traf. Auf die Führung der Fürther hatte der Vierte der abgelaufenen Saison dann lange keine entsprechende Antwort bereit. Erst als Bürki nach einer von der Fürther Verteidigung bereits geklärten Ecke den Ball nochmals nach vorne spedierte, ergab sich Witsels goldene Chance. Als dann wieder alle auf das Elfmeterschießen warteten, traf Reus mit seinem Schuss ins Herz des Außenseiters.

Auch Berlin und Freiburg mit Mühe

Mit Hertha Berlin und dem SC Freiburg schrammten zwei weitere Bundesligisten gegen Drittligisten nur knapp an einer Blamage vorbei. Während die Hertha gegen Eintracht Braunschweig mit Mühe zu einem 2:1-Sieg kam, konnte Freiburg gegen Cottbus den 3:2-Sieg erst im Elfmeterschießen sicherstellen. Für Cottbus blieb damit wie im Vorjahr gegen Stuttgart ein couragierter Auftritt gegen einen Bundesligisten erst im Elfmeterschießen unbelohnt.

DFB-Pokal, 1. Runde:

Freitag:
SV Wehen Wiesbaden - FC St. Pauli 3:2 n.V. (1:0, 1:1)
1. FC Magdeburg - Darmstadt 98 0:1 (0:1)
Schweinfurt 05 - FC Schalke 04 0:2 (0:1)

Samstag:
SV Linx - 1. FC Nürnberg 1:2 (1:1)
SV Rödinghausen - Dynamo Dresden 3:2 n.V. (2:2, 2:2)
SV Elversberg - VfL Wolfsburg 0:1 (0:0)
TuS Dassendorf - MSV Duisburg 0:1 (0:1)
Wormatia Worms - Werder Bremen 1:6 (1:5)
SV Drochtersen/Assel - Bayern München 0:1 (0:0)
1. FC Kaiserslautern - 1899 Hoffenheim 1:6 (1:3)
1. CfR Pforzheim - Bayer Leverkusen 0:1 (0:1)
SSV Ulm 1846 - Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0)
TuS Erndtebrück - Hamburger SV 3:5 (1:2)
RW Oberhausen - SV Sandhausen 0:6 (0:2)
Erzgebirge Aue - FSV Mainz 05 1:3 (0:1)
Hansa Rostock - VfB Stuttgart 2:0 (1:0)

Sonntag:
1. FC Lok Stendal - Arminia Bielefeld 0:5 (0:1)
TSV Steinbach - FC Augsburg 1:2 (0:1)
Rot-Weiß Koblenz - Fortuna Düsseldorf 0:5 (0:4)
SC Weiche Flensburg 08 - VfL Bochum 1:0 (1:0)
Ch. Leipzig - Jahn Regensburg 2:1 (0:1)
BFC Dynamo - 1. FC Köln 1:9 (1:4)
SSV Jeddeloh II - 1. FC Heidenheim 2:5 (0:3)
Viktoria Köln - RB Leipzig 1:3 (1:0)
Karlsruher SC - Hannover 96 0:6 (0:3)
TSV 1860 München - Holstein Kiel 1:3 (1:0)
FC CZ Jena - 1. FC Union Berlin 2:4 (2:3)
BSC Hastedt - Bor. Mönchengladbach 1:11 (0:6)

Montag:
SC Paderborn 07 - FC Ingolstadt 2:1 (2:0)
Energie Cottbus - SC Freiburg 3:5 i.E. (2:2, 1:1, 0:0)
Eintracht Braunschweig - Hertha BSC 1:2 (0:1)
SpVgg Greuther Fürth - Borussia Dortmund 1:2 n.V. (0:0)

(L'essentiel/sda)

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