Bundesliga

11. Februar 2019 13:07; Akt: 11.02.2019 13:13 Print

Weinzierl bekommt Gnadenfrist von Stuttgart

Beim VfB Stuttgart wurde nach dem 0:3 in Düsseldorf über Trainer Markus Weinzierl diskutiert. Doch der Coach darf trotz der «heftigen Niederlage» erst einmal weitermachen.

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Markus Weinzierl (Mitte) ist weiterhin Trainer des VfB Stuttgart. (Bild: DPA/Fabian Sommer)

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Der stark unter Druck geratene Markus Weinzierl bleibt Trainer beim VfB Stuttgart. «Er wird heute das Training leiten, er wird auch in dieser Woche das Training leiten, und er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen», sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Montagvormittag in Stuttgart. Kurz darauf stand Weinzierl mit den Profis auf dem Platz und nahm seine Arbeit beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten wieder auf.

Tags zuvor hatten die Schwaben mit 0:3 bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verloren. «Das war ein Rückschlag für uns alle», sagte Reschke und sprach von einer «heftigen und bitteren Niederlage». Als Tabellen-16. hat der VfB einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und liegt drei Zähler vor Schlusslicht 1. FC Nürnberg. «Die Zwischenbilanz ist unerfreulich und absolut enttäuschend», sagte Reschke. «Unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen.»

Magath, Gisdol, Klinsmann

Nächste Aufgabe der Stuttgarter ist das schwere Heimspiel gegen den Tabellenvierten RB Leipzig am Samstag. 13 Spiele bleiben noch, um die Abstiegsgefahr zu bannen und zumindest die drei Punkte Rückstand auf den Tabellen-15. FC Augsburg aufzuholen. Man habe am Sonntagabend und am Montagmorgen «lange mit Weinzierl gesprochen», sagte Reschke und betonte: «Wir müssen für die nächsten Spiele erreichen, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und müssen daran glauben, dass es uns gemeinsam gelingt, die Liga zu halten.»

Aufgrund der sportlichen Krise und nur drei Siegen in 14 Partien unter Weinzierl war bereits über einen Nachfolger spekuliert worden. Nach «Bild»-Informationen sollen Felix Magath (65/zuletzt in China bei Shandong Luneng), Markus Gisdol (49/zuletzt beim HSV) und Jürgen Klinsmann (54) als Kandidaten im Gespräch gewesen sein.

In Düsseldorf hatten sich die Stuttgarter teilweise desaströs präsentiert. «Man sieht, dass unsere Mannschaft nicht vor Selbstvertrauen strotzt und dass die Jungs mit der aktuellen Situation zu kämpfen haben. Es gilt jetzt, so schnell wie möglich eine Reaktion zu zeigen», hatte Weinzierl nach der Begegnung gesagt.

(L'essentiel/dpa)

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