Tokio 2021

22. Juli 2021 14:58; Akt: 22.07.2021 15:06 Print

«Team Lëtzebuerg» steht in den Startlöchern

LUXEMBURG/TOKIO – Nach der Eröffnungszeremonie am Freitag müssen viele Luxemburger Olympioniken bereits am ersten Wochenende ihr Können beweisen.

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Für Fahnenträgerin Christine Majerus geht es bereits am Sonntag im Straßenrennen los. (Bild: Editpress/Luis Mangorrinha)

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Luxemburgs Olympia-Athleten sind «gut vorbereitet» und bereit in Tokio in die Wettkämpfe zu starten, so der Chef de Mission, Heinz Thews, bei einer Videokonferenz am Donnerstag. Angeführt von Radsportlerin Christine Majerus und Schwimmer Raphaël Stacchiotti zieht das Team am Freitag zur Eröffnungsfeier in die Tokioter Arena ein. Thews berichtete ausführlich über die Bedingungen vor Ort, die sich erwartungsgemäß deutlich von vorherigen Spielen unterscheiden.

Tägliche Corona-Tests seien für alle Mitglieder der luxemburgischen Olympia-Delegation obligatorisch. Die Corona-Regeln geben nach Angabe von Thews den Rhythmus im olympischen Dorf vor. Dort leben die Luxemburger Athleten mit den Teams aus Belgien, Deutschland und Österreich unter einem Dach. Coronabedingt wurde das traditionelle Meeting mit Großherzog Henri in diesem Jahr per Videokonferenz abgehalten. Organisiert von der Luxemburger Botschaft in Japan konnten sich die Athleten und das Staatsoberhaupt austauschen über die bisherigen olympischen Erfahrungen.

Luxemburgs Radsportler sind abseits des olympischen Dorfes im Schatten des Fuji in der Stadt Gotemba untergebracht. Damit wolle man dafür sorgen, dass die Athleten möglichst stressfrei zu ihren Wettkämpfen auf dem Fuji Speedway gelangen können, erläuterte Thews die Planung vor Ort. Für Fahnenträgerin Majerus bedeutet die Eröffnungsfeier jedoch auch, dass sie vor ihrem Wettkampf am Sonntag zunächst wieder ins Teamhotel in Gotemba zurückkehrt. Dabei werde man allerdings drauf achten, für die 34-jährige Radsportlerin dennoch optimale Bedingungen zu schaffen, sagte Thewes.

Von der zwölfköpfigen Mannschaft aus dem Großherzogtum befinden sich derzeit erst zehn Athleten in Japan. Die zwei Luxemburger Leichtathleten werden erst kurz vor ihren Wettkämpfen Ende Juli in Tokio erwartet. Thews begründete diese Entscheidung unter anderem damit, das die Trainingsbedingungen vor Ort coronabedingt gerade für Spitzenathleten wie Kugelstoßer Bob Bertemes nicht optimal seien. Deshalb werde sich Bertemes so lange wie möglich in Europa auf die Wettkämpfe vorbereiten.

Bertemes soll dann auch Luxemburg in der Abschlusszeremonie am 8. August vertreten. Ob das Luxemburger Team dabei einen genauso guten Platz in der Reihenfolge der Parade bekommen wird, werden wir wohl erst gegen Ende der Spiele erfahren. Majerus und Stacchiotti werden am Freitag jedenfalls das Team an Position 201 auf die Laufbahn führen; nur wenige Plätze vor der Mannschaft von Gastgeber Japan.

(hoc/L'essentiel)

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