Stefan Zachäus

25. Juli 2021 15:44; Akt: 25.07.2021 15:45 Print

«Will der Welt die Farben Luxemburgs zeigen»

LUXEMBURG – Stefan Zachäus wird an diesem Sonntagabend um 23.30 Uhr im Triathlon der Männer bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start gehen.

storybild

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eineinhalb Kilometer Schwimmen, vierzig Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen: Das erwartet am heutigen Sonntagabend um 23.30 Uhr (6.30 Uhr in Tokio) auch den Luxemburger Stefan Zachäus bei den Olympischen Spielen im Triathlon. «Es sind 55 Triathleten am Start, alles Profis. Ich erwarte nicht viele Überraschungen», erzählt Stefan Zachäus, der den 55. Platz der Weltrangliste belegt. «Sich für die Spiele zu qualifizieren, war schon eine große Leistung. Ich will das Rennen einfach nur genießen und der Welt die Farben Luxemburgs zeigen.»

Einen Monat vor Beginn der Spiele beschloss er, sein Zuhause in Saarbrücken zu verlassen, um sich in der Coque auf den Wettkampf vorzubereiten. «Ich wollte konzentriert bleiben und an nichts anderes denken als an das Training. Es war einfach für mich, nach Luxemburg zu kommen, eine Wohnung für einen Monat zu mieten und jeden Tag hart zu trainieren und nichts anderes zu tun», gesteht der 30-Jährige.

Im Hochleistungszentrum der Coque konnte Zachäus in einer Klimakammer trainieren, um sich auf die heißen und feuchten Bedingungen in Japan vorzubereiten. Im Raum, in dem er sich dem Fahrradtraining widmete, herrschten zwischen 35 und 38 Grad mit einer Luftfeuchtigkeit, die bis auf 80 Prozent steigen konnte. «Dadurch ist mein Körper schon an das japanische Wetter gewöhnt, wenn ich nach Tokio komme», erklärt Zachäus. Dies sei aber kein Vorteil, da sich alle Athleten so vorbereitet hätten.

In allen Disziplinen sei er gleich stark, was heute als Merkmal eines Triathleten gelte. «Vor zehn Jahren hatten manche Leute noch eine große Stärke – diese Zeiten sind vorbei. Heute sind alle Triathleten in allen Disziplinen gleich gut.»

(Nicolas Grellier/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.