Rad-WM

24. September 2017 16:40; Akt: 24.09.2017 17:05 Print

Peter Sagan holt sich in Norwegen dritten WM-​​Titel

Der Slowake Peter Sagan hat am Sonntag das Straßenrennen bei der Radsport-WM in Bergen gewonnen. Es ist bereits der dritte WM-Titel in Serie für den 27-Jährigen.

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Peter Sagan (m.) war am Sonntag der Schnellste in Bergen. (Bild: DPA/Yorick Jansens)

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Bange Sekunden musste Peter Sagan im Zielbereich ausharren – dann schlug der Superstar die Hände vor das Gesicht und jubelte über seinen historischen Bei der stimmungsvollen Radsport-Party im hohen Norden triumphierte Sagan am Sonntag im WM-Straßenrennen als erster Radprofi zum dritten Mal in Serie und durchkreuzte um Zentimeter die Hoffnungen der norwegischen Gastgeber auf einen Heimsieg.

Vor mehreren hunderttausend Zuschauern, darunter auch der norwegische Kronprinz Haakon mit Gattin Mette-Marit, siegte Sagan auf dem Rundkurs in Bergen nach 267,5 Kilometern vor dem Norweger Alexander Kristoff und dem Australier Michael Matthews.

Luxemburgs Bob Jungels spielte beim WM-Höhepunkt keine Rolle. Der 25-Jährige belegte am Ende mit einem Rückstand von 2:32 Minuten Rang 72.

Die Entscheidung fiel erst auf der Zielgeraden, als eine große Gruppe um den Sieg sprintete. Bis dahin war von Sagan nichts zu sehen. Noch im Vorfeld hatte der Slowake vom deutschen Bora-hansgrohe-Team über eine Erkältung geklagt. «Das ist unglaublich. Für Alexander war es ein Heimspiel. Es tut mir leid, dass ich den Norwegern ein wenig die Stimmung vermiest habe. Es ist etwas ganz Besonderes für mich», sagte Sagan, der seinen Sieg dem im Mai verstorbenen Radprofi Michele Scarponi widmete, der am Montag Geburtstag gefeiert hätte.

Ein selektives Rennen war es nicht, bis zur letzten Runde gab es noch ein großes Hauptfeld. Für eine prächtige Kulisse hatten erneut die norwegischen Gastgeber gesorgt. Mitunter in Zehner-Reihen hatten sich die Fans an der Strecke postiert und insbesondere ihre Stars Alexander Kristoff und Edvald Boasson Hagen angefeuert.

Damit erlebten die Radstars das Kontrastprogramm zum vergangenen Jahr in Doha, als die Rennen teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. Und auch das Wetter spielte mit. In der regenreichsten Stadt Europas – bis zu 270 Tage im Jahr soll der Himmel hier seine Schleusen öffnen – herrschten am Sonntag trockene Bedingungen und mitunter Sonnenschein.

(L'essentiel/dpa)

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