Doping

13. Dezember 2017 09:19; Akt: 13.12.2017 10:23 Print

Chris Froome bei Vuelta positiv getestet

Der britische Rennradfahrer Chris Froome war während der Vuelta 2017 offenbar gedopt. Ein erhöhter Wert der Substanz Salbutamol wurde in seinem Urin gemessen.

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Der Sieger der Spanientour Chris Froome.

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Der vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome ist an der Vuelta positiv auf die Substanz Salbutamol getestet worden. Das Mittel wird zur Behandlung von Asthma verwendet.

«Es ist bekannt, dass ich an Asthma leide und ich kenne die Regeln sehr genau», schrieb Froome in einer Mitteilung seines Teams Sky. Das Mittel sei bis zu einer erlaubten Dosierung von 1600 Mikrogramm innerhalb einer Zeitspanne von 24 Stunden von der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) zugelassen, wie Sky in der Mitteilung schrieb.

Chris Froome feiert seinen Sieg an der Vuelta. (9. September 2017)

Werte doppelt so hoch wie erlaubt

Der Rad-Weltverband UCI habe Froome darüber informiert, dass nach der 18. Etappe der Vuelta ein erhöhter Wert des Wirkstoffs in seinem Urin gemessen wurde. Erlaubt ist laut der Wada ein Wert von 1000 Nanogramm pro Mililiter, bei Froome wurde offenbar ein doppelt so hoher Wert gemessen. «Die Auffälligkeiten bedeuten nicht, dass Chris die Regeln gebrochen hat», schrieb Sky weiter.

«Da mein Asthma immer schlimmer wurde im Verlauf der Vuelta habe ich auf Anraten des Teamarztes die Dosis erhöht. Wie immer habe ich jedoch größten Wert darauf gelegt, die erlaubte Dosis nicht zu überschreiten», ließ Froome verlauten.

(L'essentiel/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Japs am 13.12.2017 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam, wie viele asthmatiker Radrennen fahren? Ist das eine Voraussetzung. Vielleicht wäre ich mit asthma auch schneller gewesen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Japs am 13.12.2017 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Seltsam, wie viele asthmatiker Radrennen fahren? Ist das eine Voraussetzung. Vielleicht wäre ich mit asthma auch schneller gewesen.