Nicolas Frantz

24. Juli 2015 13:42; Akt: 24.07.2015 13:43 Print

Der Tour-​​Dominator aus dem Großherzogtum

LUXEMBURG - Ende der 20er Jahre beherrschte ein Fahrer die Tour de France nach Belieben. Der Luxemburger Nicolas Frantz stellte dabei auch einen Rekord auf.

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Nicolas Frantz (links) bei seinem Tour-Sieg 1927. (Bild: AFP/Staff)

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Nicolas Frantz war nicht der erste Luxemburger, der die Tour de France gewann. Das schaffte vor ihm bereits François Faber. Und dennoch hält er einen Landesrekord. Denn er ist der einzige Fahrer aus dem Großherzogtum, der die Tour de France zweimal für sich entscheiden konnte: 1927 und 1928. Nach ihm holten sich Charly Gaul (1958) und Andy Schleck (2010) jeweils noch einmal den Gesamtsieg bei der Frankreich-Rundfahrt.

Während dieser zwei historischen Jahre gewann Frantz nicht nur die Tour - er machte seine Gegner ratlos. Der gebürtige Mamer profitierte dabei auch von der Abwesenheit einiger großer Namen, etwa Lucien Buysse, der das Rennen 1926 gewann. Dennoch legte er eine Überlegenheit an den Tag, die bis heute nahezu unerreicht bleibt.

Fast zwei Stunden Vorsprung

Bei seinem ersten Triumph 1927 eroberte Frantz das Gelbe Trikot auf der 2. Bergetappe. Dabei fuhr er einen Vorsprung von über zehn Minuten heraus. Nach dem Finale auf der Champs-Élysées hatte der Radsportler aus dem kleinen Großherzogtum fast zwei Stunden weniger in den Beinen als seine ärgsten Konkurrenten.

Noch deutlicher wurde die Rundfahrt 1928. Frantz hatte als Titelverteidiger von Beginn an das Gelbe Trikot in seinem Besitz und verlor es bis nach Paris nicht wieder. Dies gelang zuvor und auch danach keinem anderen Sportler. Zudem sicherte er sich auch noch fünf Tagessiege. Der Dominator aus Luxemburg war in dieser Zeit unantastbar.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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