Dopingverfahren

01. Juli 2018 13:23; Akt: 01.07.2018 13:23 Print

Froome offenbar von Tour de France ausgeschlossen

Paukenschlag sechs Tage vor der Tour de France: Chris Froome soll laut französischen Medienberichten von der diesjährigen Austragung ausgeschlossen worden sein.

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Darf vielleicht nicht an der diesjährigen Tour de France teilnehmen: Chris Froome. (Bild: Daniel Dal Zennaro)

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Offenbar wollen die Besitzer der Tour de France, die Amaury Sport Organisation (ASO), den Start von Chris Froome, dem vierfachen Tour-Siegers um jeden Preis verhindern. Dies berichtet jedenfalls die französische Tageszeitung Le Monde auf Berufung nicht genannter Quellen. Grund des Startverbots soll das laufende Dopingverfahren gegen den 33-jährigen Briten sein.

Froome war im September 2017 auf einen erhöhten Wert des Asthmamittels Salbutamol getestet worden. Seit Monaten sind seine Anwälte dabei, dem Weltverband UCI darzulegen, dass keine Manipulations-Absicht vorlag. Da das Mittel bis zu einer Grenze von 1000 Nanogramm pro Milliliter Urin als Therapeutikum gestattet ist, ist offiziell nicht von einem Dopingfall die Rede. Froome hatte den doppelten Wert.

Bis der Fall abgeschlossen ist, dürfte der Brite mit kenianischen Wurzeln eigentlich weiter an Rennen teilnehmen. Die Tour-de-France-Veranstalter wollen laut «Le Monde»seine Teilnahme dennoch verhindern und stützten sich auf Artikel 28 des Reglements des Rad-Weltverbandes UCI. Danach sei dem Veranstalter «ausdrücklich das Recht vorbehalten, einen Team oder Fahrer auszuschließen, der durch seine Anwesenheit dem Ansehen oder Ruf der Rundfahrt Schaden zufügen könnte». Das Team Sky, die Mannschaft von Froome, äußerte sich bisher nicht.

(L'essentiel/sda)

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