Radsport

07. April 2019 18:00; Akt: 07.04.2019 18:09 Print

Bettiol gewinnt Flandern, Jungels auf Platz 16

Der Sieg bei der diesjährigen Tour de Flandern geht mit dem 25-Jährigen Italiener Alberto Bettiol an einen Außenseiter. Der Luxemburger Bob Jungels schafft es auf Platz 16.

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Nils Politt setzte nach sieben Stunden Schwerstarbeit noch zu einem beherzten Sprint an und ließ die Radsport-Prominenz wie Peter Sagan oder Alejandro Valverde hinter sich – für die ganz große Sensation sorgte aber der krasse Außenseiter Alberto Bettiol. Der 25-jährige Italiener feierte am Sonntag nach 270,1 Kilometern von Antwerpen nach Oudenaarde einen Solosieg bei der 103. Flandern-Rundfahrt und holte ausgerechnet beim zweiten der fünf Radsport-Monumente seinen ersten Profisieg überhaupt. Politt fuhr im Sprint der ersten Verfolgergruppe auf einen starken fünften Platz.

Hinter dem Italiener belegten der Däne Kasper Asgreen und der Norweger Alexander Kristoff die Plätze zwei und drei. Der Niederländer Mathieu van der Poel, 24, wurde Vierter. Bob Jungels landete auf dem 16. Platz.

Titelverteidiger in gefährlichen Sturz verwickelt

Bei Volksfeststimmung und mehreren hunderttausend Zuschauern am Streckenrand war es bei «Vlaanderens Mooiste» («Flanderns Schönste») so gar nicht der Einlauf, den die Experten erwartet hatten. Ob Weltmeister Valverde (Spanien), Ex-Champion Peter Sagan (Slowakei) oder Klassiker-Spezialist John Degenkolb (Oberursel) – die großen Stars mussten sich allesamt geschlagen geben. Degenkolb war nicht einmal in der ersten Verfolgergruppe vertreten, verlor bereits am Paterberg gut 13 Kilometer vor dem Ziel die Top-Gruppe aus den Augen und belegte am Ende Platz 29.

Gar nicht in dem Kampf um seinen zweiten Ronde-Sieg konnte indes Titelverteidiger Niki Terpstra eingreifen. Der Niederländer war rund 160 Kilometer vor dem Ziel auf einer breiten und eigentlich ungefährlichen Straße in einen Sturz mit mehreren Fahrern verwickelt und musste zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Der ebenfalls in den Sturz involvierte Sütterlin konnte die Ronde indes fortsetzen.

(L'essentiel/dpa/afp)

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