Radsport

02. Juli 2018 11:50; Akt: 02.07.2018 12:05 Print

Doping-​​Verfahren gegen Chris Froome eingestellt

Der Radsportweltverband hat das Dopingverfahren gegen Christopher Froome eingestellt. Somit kann der 33-jährige Radprofi wohl bei der Tour de France starten.

storybild

Chris Froome gewann die Tour de France vier Mal. (Bild: AFP/Philippe Lopez)

Zum Thema

Der Weltverband UCI hat nach neunmonatiger Prüfung das Doping-Verfahren gegen den viermaligen Toursieger Chris Froome eingestellt. Damit dürfte der Weg zum Start des 33 Jahre alten Briten am kommenden Samstag bei der 105. Tour de France frei sein. Der Veranstalter ASO hatte den Radprofi ausgeschlossen - darüber soll am Dienstag das Nationale Olympische Komitee Frankreichs entscheiden. Allerdings könnte diese Verhandlung jetzt hinfällig werden.

Die UCI begründete ihre Entscheidung am Montag damit, dass die erhöhte Dosierung des Asthmamittels Salbutamol nicht als Doping gewertet werde. «Die UCI hat alle relevanten Beweise im Detail untersucht», hieß es in dem Statement. «Am 28. Juni 2018 teilte die WADA der UCI mit, dass sie aufgrund der konkreten Umstände des Falles akzeptieren würde, dass die Stichproben-Ergebnisse von Herrn Froome» keine Regelverletzung bedeuteten.

Verwendung von Asthmamittel war erlaubt

In dem Disziplinarverfahren gegen Froome habe der Profi von seinem Recht Gebrauch gemacht, «nachzuweisen, dass sein abnormales Ergebnis die Folge einer erlaubten Verwendung war». Nach den WADA-Regularien durfte der Brite, bei dem im September 2017 zu hohe Werte des Asthmamittels Salbutamol gemessen worden waren, bis zur Klärung weiterfahren. In dieser Zeit gewann der umstrittene Sky-Kapitän im Mai zum ersten Mal den Giro d'Italia.

«Ich bin sehr glücklich, dass mich die UCI freigesprochen hat. Die Entscheidung ist für mich und das Team eine große Sache, aber auch ein wichtiger Moment für den Radsport», sagte Froome in einer Stellungnahme seines Teams.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.