Radsport

03. Oktober 2021 17:40; Akt: 03.10.2021 17:40 Print

Italiener Colbrelli gewinnt Paris-​​Roubaix

Sonny Colbrelli gewann am Sonntag das berühmte Rennen, das durch Regen und Schlamm führte.

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Rad-Europameister Sonny Colbrelli hat die 118. Auflage von Paris-Roubaix gewonnen. (Bild: AFP/Francois lo Presti)

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Rad-Europameister Sonny Colbrelli hat die 118. Auflage von Paris-Roubaix gewonnen und damit für den ersten Sieg eines Italieners seit 22 Jahren gesorgt. Der 31-Jährige setzte sich am Sonntag bei einem der traditionsreichsten Eintagesklassiker durch und entschied damit eines der fünf Monumente des Radsports für sich. Nach der 257,7 Kilometer langen dramatischen Kopfsteinpflaster-Tortur verwies Colbrelli in einem packenden Schlussspurt auf der alten Betonpiste im Velodrome von Roubaix den Belgier Florian Vermeersch (22/Lotto Soudal) und Topfavorit Mathieu van der Poel aus den Niederlanden (26/Alpecin-Fenix) auf die Plätze.

Ein starkes Ergebnis lieferte als bester Deutscher Jonas Rutsch (EF Education-Nippo) auf Rang elf. Mixed-Zeitfahr-Weltmeister Max Walscheid (Qhubeka) war lange in einer Führungsgruppe dabei, ehe er 53 Kilometer vor dem Ziel stürzte, er kam aber dennoch in die Top 20. Für den 2015-Sieger John Degenkolb (Lotto Soudal) und die deutsche Bora-hansgrohe-Mannschaft mit Nils Politt, dem Zweiten von 2019, Ex-Sieger Peter Sagan und Maximilian Schachmann war es ein enttäuschendes Rennen. Das Trio stürzte auf nassen Straßen ebenfalls und war frühzeitig ohne Chance.

903 Tage mussten die Radprofis und Fans auf die 118. Auflage warten, es war die längste Pause des Rennens seit dem Zweiten Weltkrieg. 2020 war das Rennen wegen der Corona-Pandemie ganz ausgefallen, in diesem Jahr musste der eigentliche Frühjahrsklassiker wegen der Virus-Verbreitung in den Herbst verlegt werden.

(L'essentiel/DPA)

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