Polen-Rundfahrt

05. August 2020 21:40; Akt: 06.08.2020 08:06 Print

Jakobsen nach Sturz in künstlichem Koma

Bei der Zieleinfahrt der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt kam es zu einem Horror-Sturz mehrerer Fahrer. Ein 23-jähriger Niederländer schwebt in Lebensgefahr.

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Ein heftiger Sturz hat das Finale der ersten Etappe bei der Polen-Rundfahrt überschattet. Im Zielsprint krachte der Niederländer Fabio Jakobsen am Mittwoch mit hoher Geschwindigkeit in ein Absperrgitter, woraufhin weitere Fahrer zu Fall kamen. Unmittelbar zuvor war es offenbar zu einer Berührung mit dem zunächst erstplatzierten Niederländer Dylan Groenewegen gekommen, der Jakobsen ein wenig an die Seite gedrängt hatte. Auch Groenewegen, der als Sturzverursacher disqualifiziert wurde, und weitere Fahrer kamen in Folge des Sturzes zu Fall. Der deutsche Topsprinter Pascal Ackermann war von dem Crash offenbar nicht betroffen.

Zum Gesundheitszustand von Jakobsen und den anderen gestürzten Fahrern war zunächst nichts bekannt. Das Team Deceuninck-Quick Step teilte mit, dass der Sprinter von den Ärzten behandelt werde. Ersten Berichten zufolge soll sein Zustand sehr ernst sein. Eurosport zufolge soll der 23-jährige im künstlichen Koma liegen und intubiert worden sein. «Es liegt eine sehr schwere Schädigung des Gehirns sowie ein gebrochener Gaumen vor», wird Rennärztin Dr. Barbara Jerschina in dem Artikel zitiert.

Jakobsen wurde von der Jury nachträglich zum Sieger vor dem Franzosen Marc Sarreau und dem Slowenen Luka Mezgec erklärt. Die Auftaktetappe führte über 196 Kilometer von Chorzow nach Kattowitz.

(L'essentiel)

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