Giro d’Italia

13. Oktober 2020 14:48; Akt: 13.10.2020 14:47 Print

Nach dem Rückzug zweier Teams nun der Abbruch?

Zwei Teams steigen wegen Coronafällen aus dem Giro d’Italia aus. Sie sind nicht die einzigen mit positiven Fällen. Kann das Rennen zu Ende gefahren werden?

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Das Mitchelton-Scott-Team mit Alexander Edmondson (links) zieht sich aus dem Giro zurück. (Bild: Tim de Waele (Getty Images))

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Was der Tour de France in drei Wochen erspart blieb, bekommt der Giro d'Italia mit voller Wucht schon nach dem ersten Ruhetag zu spüren: Zwei Topfahrer und zwei Teams beenden kurz vor dem Start der zehnten Etappe wegen positiver Corona-Fälle die 103. Italien-Rundfahrt. Wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten, wurden zwei Fahrer und sechs weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet.

Die zwei positiv getesteten Radprofis sind durchaus klangvolle Namen. So müssen der auf Platz elf der Gesamtwertung liegende Niederländer Steven Kruijswijk, im Vorjahr Dritter der Tour de France, sowie der Australier Michael Matthews, der bereits mehrere Etappen bei allen drei großen Landesrundfahrten gewinnen konnte, den Giro vorzeitig beenden. Dies teilten Kruijswijks Team Jumbo-Visma und Matthews' Sunweb-Rennstall kurz vor dem Start der Etappe mit. Die niederländische Jumbo-Visma-Equipe kündigte kurze Zeit später den kompletten Giro-Rückzug an.

Auch das Team von Yates fährt nicht weiter

Zuvor hatte bereits das australische Mitchelton-Scott-Team verkündet, die Mannschaft wegen vier positiv getesteter Team-Mitglieder aus dem Rennen zu nehmen. «Aus sozialer Verantwortung gegenüber unseren Fahrern und Mitarbeitern, dem Fahrerfeld und der Rennorganisation haben wir die klare Entscheidung getroffen, uns vom Giro d'Italia zurückzuziehen», heißt es in einer Mitteilung. Schon am Samstag hatte der britische Teamkapitän und Mitfavorit Simon Yates die Rundfahrt wegen eines positiven Tests beenden müssen.

Somit begaben sich am Dienstag nur noch 145 Radprofis auf die 177 Kilometer von Lanciano nach Tortoreto. Einen Abbruch des Rennens hält Giro-Direktor Mauro Vegni vorerst nicht für nötig. «Ich glaube nicht, dass das Risiko besteht, das Rennen zu stoppen. Wir haben bereits 1500 Tests durchgeführt, ein Team war besonders betroffen, beim Rest war es nur eine Person pro Team», sagte er vor dem Etappenstart.

(L'essentiel/dpa)

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