«Sie ist eine Kämpferin»

25. September 2020 11:25; Akt: 25.09.2020 11:35 Print

Radfahrerin Dygert nach Horrorsturz operiert

Chloé Dygert lag auf Goldkurs. Im Zeitfahren in Imola hatte die Amerikanerin einen großen Vorsprung, als sie stürzte. Nun gibt es Updates zu ihrem Gesundheitszustand.

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Es geschah am Donnerstagnachmittag beim Auftakt der Straßenrad-WM im italienischen Imola. Titelverteidigerin Chloé Dygert kam mit hoher Geschwindigkeit in einer Kurve von der Fahrbahn ab, stürzte über eine Leitplanke – und schlitzte sich komplett das linke Knie auf.

Auf mehreren Bildern war ein tiefer Cut bei der 23-Jährigen zu sehen, die vor dem Sturz noch auf Goldkurs lag. Von mehreren Notfallkräften wurde sie noch an der Böschung hinter der Leitplanke versorgt und anschließend mit einer Trage in einen Krankenwagen gebracht.

«Sie ruht sich nun aus»

Mittlerweile gibt es Updates zum Gesundheitszustand der Amerikanerin. So wurde Chloé Dygert in der Nacht zum Freitag in einem Krankenhaus in Bologna operiert. Der US-Radsportverband teilte mit: «Sie ruht sich nun aus, und wir denken, dass sie vollständig regeneriert.»

Dieser Meinung ist auch Dygerts Trainerin Kristin Armstrong: «Sie hatte in der Vergangenheit Unfälle und ist stärker zurückgekehrt. Ich habe keinen Zweifel, dass es wieder so sein wird.» Und US-Sportchef Jim Miller erklärte: «Wir sind erleichtert, dass dieser Sturz nicht noch schlimmere Folgen hatte.» Dygert sei «jung und eine Kämpferin». Ihren Fokus soll sie nun ganz auf die Genesung legen, fügte Miller an.

Goldmedaille für die Niederlande

Mehr Glück als Dygert hatte am Donnerstag die Schweizerin Marlen Reusser. Nach EM-Bronze sicherte sich die 29-Jährige nun auch WM-Silber. Nur Anna van der Breggen musste sie sich geschlagen geben. Die Niederländerin gewann ihren ersten Titel, nachdem sie sich zuvor viermal mit WM-Silber begnügen hatte müssen.

(L'essentiel/Nils Hänggi/dpa)

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