Radrennen

21. Mai 2019 15:18; Akt: 21.05.2019 16:06 Print

Hier stehen die Sieger nicht schon vorher fest

LUXEMBURG –Bei der «Skoda-Tour de Luxembourg» erwarten die Organisatoren ein spannendes Rennen. Denn die ewigen Favoriten werden nicht antreten.

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Andy Schleck erklärt, was getan wurde, um größere Teams anzuziehen. (Bild: Editpress/Gerry Schmit)

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«Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, wir sind bereit für die Ausgabe 2019», sagt Andy Schleck, Direktor der Organisation der «Skoda-Tour de Luxembourg», nach der Präsentation der Veranstaltung am Dienstag. Das Rennen findet vom 5. bis 9. Juni statt und hat vier Etappen.

Wie im vergangenen Jahr konnte das Rennen kein Team von der «World Tour», der ersten Liga des Radsports, für sich gewinnen. «Natürlich leben wir von Sponsoren und würden gerne große Namen anziehen. Aber wir konkurrieren mit mehreren anderen Rennen», gibt Schleck zu. «Außerdem sind die Teams tendenziell kleiner, mit rund 23 Fahrern können sie es sich nicht mehr erlauben, bei drei Rennen gleichzeitig zu starten.» Die Skoda-Tour versuchte, einen anderen Termin für 2019 zu finden, allerdings gelang dies nicht: «Wir werden es im nächsten Jahr im Rahmen der neuen UCI-Struktur erneut versuchen.»

Rennen wird im Fernsehen übertragen

Das Teilnehmerfeld des Luxemburger Rennens besteht aus Teams der zweiten Liga, von denen drei – Wanty-Groupe Gobert, Cofidis und Total-Direct Energie – im Juli an der Tour de France teilnehmen werden. Die Organisatoren hoffen, dass das Fehlen eines großen Favoriten ein spannendes Rennen ermöglichen wird. Wie dies auch im vergangenen Jahr geschehen war, als der Italiener Andrea Pasqualon als Sieger hervorging. «Es ist schwierig, einen Favoriten zu benennen, zumal die Teams noch nicht bekannt gegeben haben, welche Fahrer sie einsetzen werden», sagt der ehemalige Luxemburger Radsportler.

Die finale Entscheidung sollte dann spätestens in der Königsetappe in Diekirch oder Pabeierbierg – dem Ort, an dem das Rennen traditionell endet – getroffen werden. Neu in diesem Jahr ist die Fernsehübertragung durch RTL, aber auch auf Eurosport und Sporza. Dies könnte dem Rennen ein breites Publikum und eine größere Bekanntheit ermöglichen, so die Organisatoren.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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