Finale im Europapokal

30. April 2013 12:47; Akt: 30.04.2013 16:53 Print

Überflieger aus Esch haben ein Hallenproblem

LUXEMBURG - Das Team von HB Esch hat die Chance, in einem Heimspiel den Titel im Challenge-Cup zu gewinnen. Nur wo? Die Escher haben keine passende Halle.

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Die Party nach dem Einzug ins Finale:

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HB Esch hätte die Chance, den Titel im Handball-Europapokal in einem Heimspiel zu holen. Wie die Auslosung am Sitz des europäischen Handball-Verbandes EHF in Wien am Dienstag ergab, wird das Hinspiel des Challenge Cup-Finals zwischen Esch und Minsk in Weißrussland stattfinden. Es soll am Pfingstwochenende (18./19. Mai) ausgetragen werden. Damit dürfte das entscheidende Rückspiel eine Woche später in Luxemburg stattfinden.

Doch die Sache hat einen Haken: Denn bisher hat die Mannschaft keine Halle, in der sie das Rückspiel des europäischen Finale nach der überraschenden Qualifikation austragen könnte. «Ob das Finale wirklich in Luxemburg stattfinden kann, ist ungewiss. Denn der Europäische Handballverband hat ein Finale in unserer Halle in Lallingen abgelehnt», erklärt Pressesprecher Georges Mischo am Dienstag nach der Auslosung gegenüber «L'essentiel Online». Die Escher Halle sei nicht mit den Bedingungen des Europäischen Verbands konform, wie es heißt.

Coque ist für Kleinstaatenspiele reserviert

HB Esch könnte in die Coque ausweichen. Die Kleinstaatenspiele machen den Eschern aber einen Strich durch die Rechnung. Das olympische Großevent findet nämlich zeitgleich mit dem Finalrückspiel im Handball am Wochenende vom 25./26. Mai auf dem Kirchberg statt. Nun haben die Escher ein akutes Stadionproblem, wie es auch die Fußballmannschaft von Meister F91 Düdelingen erst im vergangenen Sommer erlebt hat. Das Team war in der Qualifikation für die Champions League so weit gekommen, dass der Fußballverband UEFA sich gegen ein Spiel im heimischen Stadion ausgesprochen hatte. Es hatte nicht den Normen entsprochen. Josy Barthel kam als Ausweichort nicht in Frage, weil das Nationalstadion damals renoviert wurde. Nach langem Hin und Her war das Spiel in Differdingen ausgetragen worden. Das Stadionproblem hatte eine Debatte über Sportstätten in Luxemburg hervorgerufen.

Nun muss Esch eine Lösung in einem vergleichbaren Problem finden, die bis Donnerstag stehen soll: Der Verein will in alle Richtungen verhandeln. So könnte das Rückspiel um einen Tag auf Freitag, den 24. Mai, vorgezogen werden. Wahrscheinlicher ist aber ein Tausch mit dem Gegner aus Minsk. Ein solcher Wechsel kann innerhalb von drei Tagen verhandelt werden. «Uns würde das sehr entgegenkommen und der Verein in Minsk ist offenbar einverstanden. Sie könnten dann ja ihren Sieg zuhause feiern...», meint Georges Mischo. So dürfte das Luxemburger Publikum schon am Pfingstsonntag ein europäisches Finale, vorausichtlich in der Coque, erleben - allerdings «nur» das Hinspiel.

(lb/L'essentiel Online)

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