Klassikerrennen

01. Oktober 2021 11:04; Akt: 01.10.2021 11:43 Print

Christine Majerus erfüllt sich ihren Roubaix-​​Traum

LUXEMBURG – Die luxemburgische Meisterin geht diesen Samstag bei der ersten Frauenausgabe von Paris-Roubaix an den Start. Ein «legendäres» Rennen, wie sie sagt.

storybild

Christine Majerus startet am Samstag beim ersten Frauenrennen von Paris-Roubaix. (Bild: Anouk Flesch)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Traum wird Wirklichkeit: Wenn am Samstag die Radprofis über das Pavée donnern, dann ist auch Christine Majerus mit von der Partie. In der 125-jährigen Geschichte des Radklassikers Paris-Roubaix waren Frauen bislang immer außen vor. Doch bei der ersten Ausgabe des Klassikers seit Beginn der Pandemie wird es zum ersten Mal auch ein Frauenrennen geben. Majerus habe schon lange davon geträumt, endlich auf dem Kopfsteinpflaster zu fahren, das von viele nur als die Hölle des Nordens bezeichnet wird. «Die Aufregung vor der erstmaligen Teilnahme an diesem legendären Rennen ist groß», sagt die luxemburgische Meisterin. «Es ist ein Rennen gegen die Natur und gegen sich selbst, was gut zu meiner romantischen Vorstellung vom Radsport passt.»

Das Wetter dürfte für Majerus zum Prüfstein werden, denn zum ersten Mal seit 20 Jahren ist für das Rennen regen gemeldet. Alle Zutaten für das richtige Roubaix-Feeling sind also da. «Wir haben Erkundungen durchgeführt, aber auf trockenem Boden», erzählt Majerus. Schlechtes Wetter lasse weniger Raum für Fehler, einen Nachteil will Majerus für sich und ihr Team «SD Worx» darin aber nicht sehen.

Der Luxemburgerin dürfte am Samstag auch ihre großen Erfahrungen im Cyclocross zu Gute kommen. Bei ihren Teilnahmen an der Cyclocross-WM erzielte Majerus immerhin fünf Mal eine Top-10-Platzierung. «Sie wissen technisch gesehen, dass ich diejenige bin, die es am besten kann.», sagt die 34-Jährige und ergänzt, dass die beste Technik nichts nütze, wenn die Beine nicht mitspielen. Majerus stürze Ende August schwer und musste in der Folge kürzertreten. Bei der Straßenrad-WM in Flandern war sie noch nicht wieder vollständig fit. Sie könne daher nicht vorhersagen, wie viel Kraft sie am Ende der Klassikerstrecke noch in den Beinen haben werde.

(hoc/Tom Vergez/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.