Radsportlerin

21. November 2018 08:27; Akt: 21.11.2018 09:15 Print

Christine Majerus im Häkel-​​Sprint auf der Zielgeraden

LUXEMBURG – Christine Majerus, mehrfache luxemburgische Meisterin im Radsport, hat zur Häkelnadel gegriffen und Mützen gefertigt, die nun für den guten Zweck verkauft werden.

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Christine Majerus greift auch selbst gerne zur Bommelmütze. (Bild: Editpress)

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Christine Majerus ist zweifelsohne eine der erfolgreichsten Sportlerinnen, die das Großherzogtum in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Seit Mitte der 2000er-Jahre dominierte sie den Radsport in Luxemburg und holte etliche Landesmeisterschaften im Einzelzeitfahren, Straßenrennen und im Cyclo-Cross. 2016 gewann sie die Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren, in der abgelaufenen Saison wurde sie bei der Cyclo-Cross-WM Vierte und Vize-Weltmeisterin im Mannschaftszeitfahren.

Aber auch wenn keine Wettkämpfe anstehen, weiß die vierfache luxemburgische Sportlerin des Jahres ihre Zeit sinnvoll zu nutzen und sich kreativ auszuleben. «Vor allem im Winter bin ich seltener auf dem Rad und muss mehr Zeit totschlagen», sagt Majerus. Also kam in ihrem Team Boels-Dolmans die Idee auf, selbstgehäkelte Bommelmützen zu Weihnachten zu verkaufen. «Seit dem habe ich ziemlich viel gehäkelt, weil ich die Mützen für den guten Zweck verkaufen möchte», so die 31-Jährige weiter.

100 Mützen bis Weihnachten

Mittlerweile hat sie sich zu einer echten Sprinterin im Häkeln gemausert: An einer Mütze häkelt sie etwa drei Stunden. Etwa 50 ihrer farbenfrohen Kopfbedeckungen hat Majerus schon über die sozialen Netzwerke verkauft. Im Angebot ist auch ein Kombipaket, in dem neben einer Mütze auch ein Trikot mit Autogramm steckt. Bis zum Weihnachtsfest will Majerus 100 Mützen verkauft haben.

Der Erlös kommt dem Verein ASA zugute, der in Luxemburg Assistenzhunde für behinderte und kranke Menschen ausbildet. Majerus taufte ihre Winterkollektion auf den Namen «King Rigi», zur Erinnerung an einen ihrer verstorbenen Hunde.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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