53. Superbowl

03. Februar 2019 20:54; Akt: 03.02.2019 20:56 Print

Der «andere» Quarterback gegen die Ikone

Der Superbowl LIII ist auch das Duell zwischen der Quarterback-Legende Tom Brady und dem Nobody Jared Goff.

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Was sind das nur für Aussichten: Jared Goff, seines Zeichens Quarterback der Los Angeles Rams, trifft auf den wohl besten Spielführer aller Zeiten. Fühlt sich der 24-jährige Goff ob des Duells mit Tom Brady von den New England Patriots unter Druck gesetzt? Keineswegs.

Die Rams sind beim Superbowl LIII Außenseiter gegen die Pats. Das Gleiche gilt für den Rams-Quarterback, der gegen Brady, der seinen sechsten Superbowl-Triumph anstrebt, antreten muss. Goff ist wie schon viele vor ihm «der andere Quarterback». Genau wie Brady kommt Goff aus Nordkalifornien. Er war 2002 gerade mal sieben Jahre alt, als Brady seinen ersten Titel gewann – gegen die Rams, die damals noch in St. Louis angesiedelt waren. Seither ist Goff Fan seines Antipoden vom Sonntag im Mercedes-Benz-Stadion in Atlanta.

«Kommt nie ins Schwitzen»

Goff ist jetzt 24, genauso alt wie Brady 2002. «Er ist ein Spieler, zu dem ich immer aufgeschaut habe, und nun erhalte ich die Chance, gegen ihn anzutreten», sagt Goff ehrfürchtig. Rams-Trainer Sean McVay attestiert seinem Spielführer jedoch viel Coolness: «Ich habe das Gefühl, kein Job ist für ihn zu groß.»

Robert Woods, Teamkollege und als Wide Receiver Adressat von Goffs Pässen, sagt sogar, er habe Goff noch nie ins Schwitzen kommen sehen: «Er behält seine Emotionen für sich, aber ich weiß, dass er extrem aufgeregt ist. Er ist ein sehr selbstsicherer Spieler – das wird er auch in der Superbowl sein.»

Und was sagt Goff, der seine sieben ersten NFL-Spiele, die er von Beginn weg absolvierte, alle verloren hat? «Du bist, wer du bist.» Er wird am Sonntag «der andere» Quarterback sein.

(L'essentiel)

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