Spa-Francorchamps 2018

06. September 2018 09:15; Akt: 06.09.2018 11:47 Print

Drei Luxemburger geben in 65er Mustang Gummi

LUXEMBURG/SPA - Seit 1998 nehmen die Luxemburger Donny Wagner, Joël Prim und Armand Linster mit ihrem Ford Mustang des Baujahrs 1965 am Sechs-Stunden Rennen «Spa Classic» teil.

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Donny Wagner, Armand Linster und Joël Prim bringen ihren Ford Mustang auf Hochglanz. (Bild: Carlo Biwer)

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Es ist wie eine Liebesgeschichte. Am 15. September geben die drei Luxemburger Donny Wagner, Armand Linster (beide 59) und Joël Prim (54) in ihrem Ford Mustang zum 20. Mal Vollgas beim Sechs-StundenRennen « Spa Classic» auf der legendären Strecke im belgischen Spa-Francorchamps. Für die leidenschaftlichen Autosport- und V8-Motor-Fans fing alles mit der Stock-Car-Serie an. Erst Mitte der 80er-Jahre wurde ihr Interesse an historischen Rennfahrzeugen geweckt. Nachdem sie 1997 und 1998 zwei Ford Mustangs gekauft hatten, beschlossen sie damit auch in den Wettkampf zu gehen.

«Es ist ein mythisches Auto, für das man immer noch recht einfach Ersatzteile finden kann», sagt Wagner. Insgesamt nahmen sie zusammen mit anderen Fahrern (Guy Hoffeld, Carlo Schmitz und dem verstorbenen Norbert Barthelmy) und mit der Unterstützung des Autohändlers Paul Wengler in Ettelbrück bereits an etwa hundert Rennen teil.

«Ein bisschen überlegter»

Beim «Spa Classic» werden Pokale in unterschiedlichen Kategorien vergeben. Die Luxemburger rechnen sich Chancen auf eine Trophäe aus – auch weil das eine oder andere Auto nicht über die Ziellinie kommen wird. «Die alten Motoren können manchmal unberechenbar sein», erklärt Wagner. Der Mustang übt noch immer eine Faszination auf ihn aus: «Wenn man ihn sieht, merkt man nicht, was man an Energie aufbringen muss, um ihn zu pflegen und zu verbessern.»

Das Auto des DJAG-Racing Teams verfügt über 340 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern. Es hat bereits seinen fünften Motor und Ende 2003 wurde der ehemals blau-weiße Flitzer in Rot und Orange umlackiert. Seine inneren Charakteristiken blieben jedoch unverändert. «Die Art und Weise, wie wir das Auto steuern hat sich ebenfalls geändert. Zu Beginn fuhren wir sehr aggressiv, heute machen wir das ein bisschen überlegter», sagt Wagner augenzwinkernd.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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