Luxemburger Sportler

09. November 2016 16:00; Akt: 10.11.2016 14:52 Print

Freestyle-​​Kicker Fielitz glänzt bei WM

LUXEMBURG/LONDON – Der Luxemburger Freestyle-Fußballer Sven Fielitz zeigte eine starke Leistung bei der WM in London – bis ihn eine Verletzung im Achtelfinale ausbremste.

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Obwohl Sven Fielitz beim «Red Bull Street Style World Final 2016», der Weltmeisterschaft im Freestyle-Fußball, am Dienstag im Achtelfinale ausschied, war von Enttäuschung nichts zu spüren. Dafür hatte sich der Luxemburger Ballkünstler in der Vorrunde des Turniers in London einfach zu gut verkauft.

«Ich wurde in die wohl stärkste Gruppe der Vorrunde gelost. Dort bin ich als Zweiter weitergekommen. Deshalb bin ich absolut zufrieden mit dem Wettkampf und sehr stolz auf meine Leistung», erklärt Fielitz gegenüber L'essentiel. Der 25-Jährige aus Niederanven behielt in dem Viererfeld gegen den Deutschen Vertreter Marcel Gurk und Kerron Ford aus Trinidad und Tobago die Oberhand. Im dritten Duell unterlag er nach einer tollen Leistung dem drittplatzierten der WM 2014, Erlend Fagerli, nur knapp.

Aus gegen den Vizeweltmeister

Mit Kosuke Takahashi wartete im Achtelfinale ein richtig dicker Brocken auf Fielitz. Rund 1000 Zuschauer verfolgten das Duell zwischen dem japanischen Teilnehmer und dem Luxemburger im Roundhouse in der Hauptstadt Großbritanniens. Takahashi scheiterte erst im Finale am späteren Weltmeister Carlos Iacono aus Argentinien. «Kosuke ist einfach sehr kreativ. Durch seine spektakulären Tricks hat er auch immer das Publikum auf seiner Seite. Trotzdem habe ich gut mitgehalten, bis ich mir den Fußknöchel verdreht habe und nicht mehr alles zeigen konnte», sagt Fielitz, und zieht ein positives Gesamtfazit: «Die Veranstaltung ist immer wieder ein Highlight, das Niveau war in diesem Jahr sehr hoch. Ich freue mich immer, die anderen Teilnehmer zu sehen.»

Dieses Video zeigt Fielitz' Viertelfinale gegen Kosuke Takahashi

Auch wenn er wahrscheinlich erst in der nächsten Saison wieder angreifen kann – durch die Verletzung verpasst er die EM in Kopenhagen in der kommenden Woche – hat er noch viel im Bereich Freestyle-Fußball vor: «Ich studiere Film- und Medienproduktion und meine Sportart liefert mir immer wieder spannende Projekte. Die neue Saison startet erst im nächsten Sommer. Ich habe bis dahin also genug zu tun, nicht nur mit dem Training.»

(Sebastian Weisbrodt/L'essentiel)

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