Tennis in Luxemburg

28. Januar 2019 12:38; Akt: 28.01.2019 13:14 Print

Gilles Muller will «echten Teamgeist» schaffen

LUXEMBURG – Die ehemalige Nummer 21 der Welt wurde am Montag offiziell als neuer Kapitän der luxemburgischen Davis-Cup-Mannschaft vorgestellt.

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Gilles Muller (l.) tritt bei der FLT die Nachfolge Johny Goudenbours an. (Bild: Editpress/Marcel Nickels)

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Eines ist sicher: Gilles Muller wird nicht mehr selbst zum Schläger greifen. «Ich glaube, dass ich dem Team mehr helfen kann, wenn ich auf der Bank sitze. Einem jungen Spieler den Platz wegzunehmen, halte ich für keine gute Idee», sagte die ehemalige Nummer 21 der Weltrangliste während seiner Vorstellung als neuer Kapitän der luxemburgischen Davis-Cup-Mannschaft.

«Mulles» tritt mit seinem neuem Amt in die Fußstapfen von Johny Goudenbour, der die Wahl Mullers als «logisch» bezeichnete. «Er ist der beste Tennisspieler in der Luxemburger Tennisgeschichte. Wir hätten uns zwar gewünscht, dass er noch das ein oder andere Jahr dranhängt, aber als er seine Karriere beendet hatte, war klar, dass wir so schnell wie möglich handeln und ihn in unser Team holen müssen. Seine immense Erfahrung wird uns weiterhelfen», erklärte der Präsident des Luxemburger Tennisverbandes (FLT), Claude Lamberty.

Chris Rodesch soll ins Team

«Das Team ist noch sehr jung. Ich glaube aber, dass es das Zeug dazu hat, in die Gruppe 2 aufzusteigen», sagte Muller. Er habe jeden Spieler zu einem Vieraugengespräch getroffen und seine Ziele formuliert: «Es geht mir nicht darum, dass wir uns ein paar Mal im Jahr treffen und spielen. Wir wollen einen echten Teamgeist schaffen und eine besondere Atmosphäre erzeugen.» Neu in die Mannschaft stoßen soll Nachwuchsspieler Chris Rodesch.

Wann die luxemburgische Davis-Cup-Mannschaft zum ersten Mal gemeinsam auf dem Platz steht, ist noch nicht klar. Es hängt davon ab, wie viele europäische Mannschaften sich am kommenden Wochenende für das Finale in Madrid qualifizieren. Steigt Luxemburg in die Gruppe 3 ab, stehen die Spiele im Juni auf dem Programm. Bleibt Mullers Team in Gruppe 2 wird es im April oder im September ernst.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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