Jempy Drucker

08. November 2019 12:36; Akt: 08.11.2019 13:37 Print

«Ich würde gerne noch einmal Cyclocross fahren»

LUXEMBURG – Nach einer von Stürzen geprägten Saison und einem 6. Platz beim Rennen «Het Nieuwsblad» freut sich Jempy Drucker auf das Jahr 2020.

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Jempy Drucker im Trikot des Teams Bora-Hansgrohe.

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L'essentiel: Herr Drucker, Sie haben sich bei der Vuelta schwer am Ellbogen verletzt und mussten operiert werden. Wie geht es Ihnen jetzt?

Jempy Drucker: Es ist wieder alles in Ordnung. Ich habe mich gut erholt und bin seit einem Monat wieder im Training. Ich kann wieder nach vorne blicken.

Schon im April haben Sie sich einen Halswirbel gebrochen und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Wie schwer war es nach der Verletzung in Spanien für Sie?

Das war am Tag vor dem Start der Vuelta. Darauf hätte ich natürlich verzichten können. Es war ein schwerer Sturz, aber ich habe es insgesamt ganz gut weggesteckt. Ich hoffe, im neuen Jahr etwas mehr Glück zu haben.

Ihr erstes Jahr im Team Bora verlief also alles andere als ideal. Wie hat die Mannschaft reagiert?

Alle haben mir gesagt, dass ich nichts überstürzen soll. Als ich fahren konnte, habe ich aber stets abgeliefert und meine Arbeit gut gemacht. Das Vertrauen meiner Teamkollegen ist da. Beim «Het Nieuwsblad» in den Niederlanden hatte ich nun freie Hand. Es hat funktioniert.

Welche Rolle werden Sie im Jahr 2020 im Team spielen?

Die gleiche. Peter Sagen bei den Klassikern helfen und Sprints anziehen.

Planen Sie, in diesem Winter im Cyclocross zu starten?

Ich würde gerne noch einmal Cyclocross fahren. Aber das muss zuerst mit dem Team besprochen werden. Ich denke, dass das nicht vor Januar passieren wird.

Warum waren die Cyclocross-Fahrer in diesem Jahr so gut auf der Straße?

Ich glaube, weil das Fahren im Gelände eine sehr gute Schule ist. Es wird aber kein Cyclocross-Spezialist am Tourmalet gewinnen.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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