Sportminister Kersch

29. Oktober 2020 17:01; Akt: 29.10.2020 17:53 Print

«Keine unüberwindbaren Maßnahmen»

LUXEMBURG – Sportminister Dan Kersch hat am Donnerstagnachmittag über die neuen Corona-Maßnahmen für den Sport im Großherzogtum gesprochen.

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«Die Situation ist ernst», eröffnete Sportminister Dan Kersch (LSAP) seine Pressekonferenz mit ernstem Blick. Dabei machte er deutlich, dass die am Donnerstagnachmittag in der Chamber beschlossenen Maßnahmen nur wirken können, wenn alle an einem Strang ziehen. «Nur die Politik kann hier nichts bewirken», so Kersch. Auch der Sport müsse Opfer bringen, um der Pandemie geschlossen entgegen zu treten.

Dabei seien die neuen Maßnahmen «keine unüberwindbaren Maßnahmen für den Sport in Luxemburg». Anders als beim ersten Lockdown werde etwa der Schulsport nicht untersagt, was für Kersch einen «großen Fortschritt» darstelle. Der Unterricht könne so angepasst werden, dass die entsprechenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden können.

«Quattro-Regel» ist oberstes Gebot

Generell gelte aber für alle Sportarten: «Das Prinzip der Vorsicht» hat oberstes Gebot, weswegen Kersch die selbsternannte «Quattro-Regel» als besonders wichtig unterstreicht. Diese wirke sich auf viele Sportarten höchst unterschiedlich aus, treffe aber besonders die klassischen Mannschaftssportarten. Da alle Turniere außer in den ersten Ligen abgesagt wurden, gelte die Regel vor allem für das Training der Sportler.

Generell sollen demzufolge nicht mehr als vier Sportler in einer Gruppe trainieren, wobei der Trainer nicht mitgezählt wird. Dieser muss aber zu jedem Zeitpunkt eine Maske tragen, während die Sportler während dem Training auf die Maske und die Distanzpflicht verzichten dürfen. In Sporthallen dürfen unter diesen Regeln maximal drei Gruppen aktiv trainieren, im Freien sind bis zu sechs Gruppen erlaubt. In Schwimmbecken (25 Meter-Bahn) dürfen nur vier Schwimmer gleichzeitig unterwegs sein und auch in Duschen und Umkleiden soll die Vierer-Regel berücksichtigt werden. Für Fitnessstudios gebe es keine verschärften Maßnahmen.

Die neuen Regeln werden voraussichtlich bis zum 31. Dezember gelten. Kersch zeigte sich optimistisch, dass die Luxemburger Sportwelt trotz der strengen Einschnitte überleben wird: «Wir haben es in der Vergangenheit bereits durch den Lockdown geschafft und ich bin mir sicher, dass der Luxemburger Sport es auch diesmal schafft!»

(dm/L'essentiel)

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