Fed-Cup

08. Februar 2019 12:01; Akt: 08.02.2019 12:02 Print

Luxemburg dominierte die Portugiesen

Am Donnerstag hielten die Luxemburger gegen die Portugiesen alle Zügel in der Hand. Am Samstag spielt die Damen-Nationalmannschaft garantiert im Play-Off der Fed Cup Gruppe I.

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Mandy Minella dominierte die junge Francisca Jorge (6:3, 6:0). (Bild: Editpress/Marcel Nickels)

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Am Mittwoch startete Eléonora Molinaro bereits mit einem routinierten Sieg (6:1, 6:2) gegen die Südafrikanerin Theresa Van Zyl ins Turnier. Am Tag danach brachte sie Luxemburg in weniger als eine Stunde gegen die Portugiesin Ana Filipa Santos durch eine souveräne Leistung (6:1, 6:1) in Führung. «Man darf nicht locker lassen, denn die wichtigsten Spiele stehen noch aus», betonte die 18-Jährige.

Molinaro rangiert derzeit auf Platz 438 der Weltrangliste. Sie wollte das luxemburgische Team vor dem Einzelspiel zwischen Mandy Minella (auf Platz 99) und Francisca Jorge (auf Platz 648) nach vorne zu bringen. Der Tennis-Star aus Esch musste sich zu Beginn des Spiels durchbeißen, gewann dann aber die Oberhand (6:3, 6:0). Ihr Erfolg sicherte Luxemburg den Sieg gegen Portugal noch vor dem Doppelspiel, in welchem Molinaro und Claudine Schaul gegen Claudia Cianci und Maria Ines Fonte antraten und auch dort gewannen (6:1, 6:4).

«Wir waren souverän»

«Wir waren souverän. Die Spielerinnen sind zwar noch jung, aber sie sind die nächste Generation. Man muss also alles geben», sagte Mandy Minella, die sich über den Fed Cup in ihrer Heimatstadt Esch/Alzette freute. «Ich trainiere hier, sobald ich nach Hause komme. Das ist mein Zuhause. Ich fühle mich hier sehr wohl», erklärte sie.

Dank dieses Erfolgs, kombiniert mit dem Sieg gegen Südafrika (2:1), qualifizierte sich das Frauen-Team der Fed-Cup-Kapitänin Anne Kremer für die Finale am Samstag. Ziel ist es, von der Gruppe II in die Gruppe I – die dritte Division des Fed Cup – der Europa-/Afrikazone aufzusteigen.

Das Spiel dürfte gegen Österreich oder Tunesien stattfinden. Aber dafür werden die Luxemburgerinnen zuerst versuchen müssen, sich am Freitag (um 16 Uhr) den ersten Platz in ihrer Gruppe gegen Israel zu sichern. «Ein schwieriger Gegner, den Luxemburg bisher noch nie besiegt hat», so Molinaro.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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