Nach Trainerwechsel

28. Mai 2020 09:46; Akt: 28.05.2020 10:23 Print

Luxemburger Kickerinnen wollen oben mitspielen

LUXEMBURG – Der frisch ernannte Trainer der Frauennationalmannschaft des Großherzogtums hat große Pläne mit seinem neuen Team.

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Dan Santos war zuletzt Trainer von Hamm Benfica in der BGL Ligue. (Bild: Julien Garroy)

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«L'essentiel»: Wie steht es um die luxemburgische Frauenmannschaft?

Dan Santos: Wir fangen bei Null an. Die Mannschaft hat seit November und der Niederlage (0:5) gegen den Kosovo kein Spiel mehr bestritten.

Welche Ziele haben Sie sich für die nächsten zwei Jahre gesteckt?

Wir wollen unsere 160 Spielerinnen, von der U12 bis zur A-Nationalmannschaft fördern und nach Vorne bringen. Unser Ziel ist es, das Bild des Frauenfußballs in Luxemburg zu verbessern und das wollen wir durch die erste Mannschaft erreichen, die als Aushängeschild und Zugpferd wirken soll.

Welche Wettbewerbe stehen für das Team an?

Die Uefa plant die Einführung einer Women's Nations League mit Vierergruppen mit etwa gleichstarken Teams. Ich selbst plane derzeit Spiele für September, Oktober und November. Wir wollen jeden Monat Freundschaftsspiele abhalten, auch gegen Vereine wie Nancy, Metz oder Köln.

Könnte Luxemburg in der Qualifikation für einen großen Wettbewerb spielen?

Das haben wir bisher nicht gemacht, weil die Chancen durch den Niveauunterschied zu groß waren. Wir haben uns aber zum Ziel gesetzt, dass wir bald eine Qualifikation spielen können ohne uns vor den Gegnerinnen fürchten zu müssen. Ich denke, dass wir bald soweit sein werden.

Sie haben bereits einige der Spielerinnen kennengelernt?

Ich habe schon einige von ihnen am Telefon gehabt. Ich versuche, einige von ihnen bei Profi-Clubs unterzubringen. Sadine Correia ist im Gespräch beim 1. FC Saarbrücken, sie würde dann in der zweiten Frauenbundesliga in Deutschland spielen. Laura Miller, die aktuell in Metz unter Vertrag steht, wechselt möglicherweise zur U 19 von Montpellier.

(Nicolas Grellier/L'essentiel)

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