Mandy Minella

15. Oktober 2019 09:39; Akt: 15.10.2019 11:04 Print

«Mir haben nur zwei Millimeter gefehlt»

KOCKELSCHEUER – Die Luxemburgerin war nach der knappen Niederlage am Montagabend gegen Denisa Allertova untröstlich.

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Es war fast Mitternacht am Montagabend in Kockelscheuer, als sich ein Moment der sportlichen Tragödie entfaltete. Die Menge tobte und peitschte die Lokalmatadorin über drei Stunden nach vorne. Als ein Ball ihrer Gegnerin Denisa Allertova scheinbar im Aus landete, schien alles klar. Die Luxemburgerin riss die Hände vor ihr Gesicht und wollte den lang ersehnten Erfolg bereits feiern.

Aber dann nahm ihre Gegnerin eine «Challenge». Das Video-Schiedsrichterverfahren, wird in diesem Jahr zum ersten Mal beim großherzoglichen Turnier verwendet. Und tatsächlich der Video-Schiedsrichter hab Allertova Recht, der Ball War auf der Linie und damit in. Die Tschechin nutze dann die Gelegenheit um im letzten Tiebreak beim Stand von 6:6 das Spiel an sich zu reißen. Mandy Minella war durch den Zwischenfall wie von der Rolle, vergaß sogar die Seiten zu wechseln bei diesem Spielstand. Sie verlor zwei Punkte in Folge und damit ein intensiv geführtes Match (7:6,6:7 und 6:7).

« Es ist immer schwieriger, zu Hause zu spielen »

«Es hat nicht viel gefehlt, ein Zentimeter vielleicht sogar nur zwei Millimeter, haben den Unterschied ausgemacht.», sagt die Luxemburgerin nach dem Spiel unter Tränen. Sie habe «den Ball ganz nah an der Linie» gesehen. «Ich dachte, dass es zu meinen Gunsten ausgeht». Dennoch wollte sie sich bei den Fans in der Halle bedanken, «die zu so später Stunde noch geblieben waren» und ihr eine «unglaubliche Energie», gegeben hätten.

Sie habe«ein gutes Spiel abgeliefert» und besonders «mentale Stärke» bewiesen gegen eine starke Gegnerin. «Ich hab Widerstand geleistet, und war mit dem Kopf voll da. Es ist immer schwieriger, zu Hause zu spielen, aber ich habe es gut hinbekommen. Aber ein Sieg wäre natürlich schöner gewesen»

Wenige Augenblicke nach dem Spiel spürte sie, dass sie «ein gutes Spiel gespielt hatte, vor allem in Bezug auf die mentale Stärke» gegen einen harten Gegner: «Ich widerstand, ich war gut im Kopf. Es ist immer schwieriger, zu Hause zu spielen, aber ich habe es gut gemacht. Ich hätte mir diesen Sieg gewünscht.»

(jg/L'essentiel)

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