Basketball

25. Februar 2020 09:59; Akt: 25.02.2020 11:06 Print

«Rote Löwen» wollen Knoten zum Platzen bringen

LUXEMBURG – Trotz der späten Niederlagen gegen die Slowakei und gegen den Kosovo herrscht bei der luxemburgischen Basketball-Nationalmannschaft Hoffnung.

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Thomas Grün (r.) trägt sein 2014 das Trikot der luxemburgischen Nationalmannschaft. (Bild: Editpress/Jeff Lahr)

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Zwei Pleiten, null Punkte: Bisher fällt die Bilanz der luxemburgischen Basketball-Nationalmannschaft in der Vorrunde der Qualifikation für die WM 2023 mager aus. Die nackten Zahlen täuschen jedoch über die Fortschritte hinweg, die das Team von Trainer Ken Diederich in der jüngsten Vergangenheit gemacht hat.

Bei der Niederlage gegen die Slowakei führten die «Roten Löwen» vier Minuten vor dem Schlusspfiff noch mit vier Punkten (64:60). Auch das Duell mit dem Kosovo stand bis weit in die Schlussphase hinein auf der Kippe. Beide Spiele hätten aus Sicht der Luxemburger also durchaus auch gewonnen werden können.

Defizite systematisch angegangen

«Die wichtigste Entwicklung hat in den Köpfen der Spieler stattgefunden. Früher war es okay, wenn Luxemburg mit weniger als 20 Punkten verloren hat. Heute stemmen wir uns mit aller Macht gegen eine drohende Niederlage, keiner will mehr verlieren», erklärt Diederich im Gespräch mit L'essentiel. Die Spieler des aktuellen Kaders sind nach Ansicht des Trainers «fast schon Profis». Auch die Einbürgerung von Spielern wie Clancy Rugg habe viel zu diesem neuen Selbstverständnis beigetragen.

Seitdem Diederich die Mannschaft vor vier Jahren übernommen hat, seien die Defizite des Teams systematisch angegangen worden. «Unsere Abschlüsse, Fehler im Aufbauspiel, Entscheidungen in der Crunchtime. Die Mannschaft ist zwar jung, aber sie wird durch jedes Spiel besser», sagt Thomas Grün, der 2014 in die Nationalmannschaft berufen wurde. Demnächst will das Nationalteam die Früchte dieser Arbeit ernten.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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