Sport in Luxemburg

19. Juni 2019 08:15; Akt: 19.06.2019 08:37 Print

Waghalsige Sprünge und Stunts in Luxemburg

LUXEMBURG – Dei Sportart Parkour ermöglicht es ihren Anhängern, effizient und artistisch von Punkt A zu Punkt B zu gelangen In Luxemburg wird zweimal pro Woche trainiert.

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Etwa zehn Schüler jeden Alters versuchen, berühmte Stunts der größten Filmhelden nachzumachen: In der Belair-Sporthalle der Hauptstadt wird fleißig trainiert. Anfang April ist hier ein Parkour-Kurs gestartet worden – vom Jugendamt der Stadt Luxemburg in Zusammenarbeit mit dem Verein Energy of Life and Movement Exploration.

Rennen, springen, abrollen – und das alles möglichst fließend. Hier lernen Kinder, ihre eigenen Grenzen zu überwinden. «Vor allem jüngere Schüler lernen hier, ihre Ängste zu kontrollieren, Selbstvertrauen zu gewinnen und mehr über ihre Körperbewegungen zu erfahren», erklärt Safouane Jaouid von der Energy-of-Life-Bewegung. Für den Kurs, der seit April zweimal pro Woche stattfindet, haben sich insgesamt zwanzig Personen angemeldet. Tendenz steigend. «Nach den ersten Schnupperkursen bekommen wir nun immer mehr Anfragen», erklärt Did Schintgen vom Jugendamt.

Von 12 bis 63

Spielplätze, Geländer, Treppen und sogar kleine Parks – das alles passt zur Grundidee von Parkour. Denn hier wird die ganze Stadt (und gelegentlich auch die Natur) zur Spiel- und Experimentierfläche.

Auch, wenn diese Sportart Geschicklichkeit und Präzision erfordert, sei Kurs offen für alle, betonen die Veranstalter. Der jüngste Teilnehmer sei zwölf Jahre alt, der älteste 63. «Es gibt keine Altersgrenze, ein Erwachsener kann sich sehr wohl von den Bewegungen eines Kindes inspirieren lassen und umgekehrt», sagt Safouane Jaouid bestimmt. Die Kurse werden in Luxemburgisch, Französisch und Englisch gegeben.

(Marine Meunier/L'essentiel)

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